Geschäftsjahr 2025 der BSH Hausgeräte GmbH
„Wacker geschlagen“

Das BSH Board of Management (v.l.n.r.): CSS Rudolf Klötscher, COO Lars Schubert, CEO Dr. Matthias Metz, CSM Dr. Alexander Dony und CFO Dr. Thorsten Lücke. Foto: BSH

Die BSH Hausgeräte GmbH hat im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 15,0 Mrd. Euro erwirtschaftet. Der Rückgang gegenüber 2024 betrug -1,6 %, in lokaler Währung entspricht das einem Wachstum von +2,8 %. „Wir haben uns in schwierigem Fahrwasser wacker geschlagen. Es war ein Jahr mit viel Gegenwind, in dem sich jedoch gezeigt hat, dass unser Zukunftsfahrplan wirkt, auch wenn wir unsere gesteckten Ziele nicht in allen Bereichen erreichen konnten“, so CEO Dr. Matthias Metz.

Im Wachstumsmarkt der Region Nordamerika steigerte die BSH ihren Umsatz in lokaler
Währung um mehr als +5 % – aufgrund der Entwicklung des US-Dollars auf Euro-Basis um +0,4 % – und gewann erneut Marktanteile hinzu. Die Region Europa verzeichnete trotz Preisdruck ein Umsatzplus von +1,2 %. So gelang es der BSH, auch unter herausfordernden Umständen im Markt eine Trendwende zu den Vorjahren zu erzielen. Insbesondere ein Umsatzplus von +4 % im Einbaubereich und positive Entwicklungen in lokalen Märkten, unter anderem in Deutschland, Großbritannien, Spanien, den Niederlanden oder Italien, unterstreichen den Anspruch der BSH, als führender Hausgerätehersteller in Europa Märkte aktiv zu gestalten. Ein stabiles Umsatzwachstum von +2,3 % – in lokaler Währung sogar um +24 % – zeigte sich ebenfalls in der Region Emerging Markets, zu der unter anderem die Türkei, Osteuropa, der Mittlere Osten, Indien und Afrika zählen. Unterstrichen wird das auch durch eine neue regionale Produktionsstätte in Kairo. Um der Größe, Dynamik und strategischen Bedeutung des indischen Marktes Rechnung zu tragen, wird Indien ab 2026 als eigenständige Region Indien etabliert. Einzig die Region Greater China verzeichnete einen Umsatzrückgang von -7,1 % – in lokaler Währung um -3,2 % – aufgrund der anhaltenden Marktschwäche. Dennoch konnte die BSH ihre Position als führender nicht-chinesischer Hausgerätehersteller im Markt behaupten.

Fokussierte Investitionen in Forschung und Entwicklung sorgten laut BSH für eine noch stärkere Konsumentenorientierung und eine schnellere Marktreife von Produkten und Innovationen. Aus diesem Grund wurden die Investitionen in Forschung und Entwicklung im Geschäftsjahr 2025 mit Aufwendungen von 847 Mio. Euro und einem Anteil von 5,6 % am Jahresumsatz im Vergleich zum Vorjahr weiter erhöht. 
Darüber hinaus blieb die BSH mit zukunftsgerichteten Investitionen in Höhe von 463 Mio. Euro und damit 3,1 % des Umsatzes weiter auf einem hohen Niveau. Investiert wurde beispielsweise in Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, die Erfüllung steigender Sicherheitsanforderungen an die IT-Infrastruktur sowie in Kundenservice, Marktpräsenz und Vertrieb.

Die Märkte werden auch im laufenden Geschäftsjahr volatil bleiben, so der Hausgerätehersteller. Die BSH ist währenddessen von der Richtigkeit und Notwendigkeit der verfolgten Strategie überzeugt. „Eine wirkliche Erholung der Märkte ist nicht absehbar. Auch für 2026 rechnen wir unverändert nicht mit Rückenwind. Aber wir haben das Fundament, um uns auch in schwierigen Märkten zu beweisen“, fasst Dr. Matthias Metz zusammen. „Unser Leitmotiv: Widerstandskraft beweisen und in Zukunft investieren. Genau das haben wir 2025 getan. Genau das setzen wir 2026 konsequent und kraftvoll fort. Unser Anspruch ist Märkte gestalten – mit klaren Entscheidungen, und konsequenter Umsetzung des Zukunftsfahrplans.“

Einen ausführlichen Bericht zum Geschäftsjahr der BSH lesen Sie in der April-Ausgabe des küche&bad forum. 


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