GfK-Konsumklima
Stimmung etwas gedämpfter

Abb.: GfK

Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland hat sich im September insgesamt leicht abgeschwächt. Nach 10,2 Zähler im September prognostiziert der GfK-Konsumklima-Gesamtindikator für Oktober 10,0 Punkte. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung müssen Einbußen hinnehmen.

Die Konsumenten sehen die weitere konjunkturelle Entwicklung in Deutschland für die nächsten Monate offenbar etwas verhaltener. Nach einem Minus von 1,8 Zählern im September sinkt der Indikator auf 6,8 Punkte. Dies ist bereits der dritte Rückgang in Folge. Trotz der Verluste bleibt die Konjunkturerwartung klar über der Nulllinie, das heißt über ihrem langjährigen Durchschnittswert von 0 Punkten.

Offenbar zeigt die Brexit-Entscheidung vom Juni inzwischen Wirkung. Seither ging die Konjunkturerwartung kontinuierlich zurück. Zudem sind die Verbraucher laut GfK  „sicherlich auch durch die nach den Anschlägen in Bayern bewusster wahrgenommene Terrorgefahr stärker beunruhigt“.

Das regelmäßige Auf und Ab der Einkommenserwartung findet auch im September seine Fortsetzung. Nach den Zuwächsen im Vormonat büßt der Indikator aktuell 5,7 Punkte ein. Damit werden jedoch die spürbaren Zuwächse von 8,6 Punkten im August nur zu einem Teil wieder zunichtegemacht. Der Einkommensindikator behauptet sich mit 52,6 Zählern oberhalb der 50-Punkte-Marke.

Im Sog der Einkommenserwartung ist auch die Anschaffungsneigung in diesem Monat leicht zurückgegangen. Der Indikator sinkt um 4 Punkte auf 53,3 Zähler. Doch auch hier gilt ähnliches wie beim Einkommensindikator: Die Konsumlust weist weiter ein überaus hohes Niveau auf und behauptet sich über der Marke von 50 Punkten. Auch hier kann man nicht von einer Trendwende sprechen. Die Kauflust bleibt weiter ungebrochen.

zum Seitenanfang

zurück