Globaler Markt für Home Electronics Produkte
Wachstum in 2020

Quelle: GfK

Die Corona-Pandemie und mit ihr verbundene allgemeine wirtschaftliche Einbrüche hatten im vergangenen Jahr keinen negativen Einfluss auf den weltweiten Gesamtmarkt für Home Electronics Produkte. Im Gegenteil: Nach einem Rückgang von 2,4% im Jahr 2019 legte der weltweite Umsatz im Jahr 2020 um 3,2% zu. Nach Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) gaben Konsumenten und Konsumentinnen weltweit insgesamt 1,26 Billionen US-Dollar für Produkte aus den Bereichen Consumer Electronics und Home Appliances aus. Dies umfasst die Produktsegmente Telekommunikation, Unterhaltungselektronik, Foto, IT sowie kleine und große Elektro-Hausgeräte.

Die Marktentwicklung fiel allerdings sowohl regional als auch in den einzelnen Kategorien teilweise deutlich unterschiedlich aus. Während der globale Markt für Telekommunikationsprodukte rund sechs Prozent zurück ging und auch die Unterhaltungselektronik (inclusive Foto) ein Minus von drei Prozent verbuchen musste, wuchs der Umsatz mit Elektro-Großgeräten wie Kühlschränken und Waschmaschinen um fünf Prozent. Noch kräftiger legten Elektro-Kleingeräte zu. Dieses Segment, zu dem beispielsweise Küchengeräte, Gesundheits- und Haarpflege-Produkte sowie Staubsauger zählen, steigerte seinen Umsatz um 15%.

Bei der regionalen Betrachtung sticht besonders Europa heraus: Hier wuchs der Umsatz 2020 kräftig um zwölf Prozent auf 343 Mrd. US-Dollar. Deutlich moderater war das Wachstum in Nordamerika mit drei Prozent auf 262 Mrd. US-Dollar. Die Region Mittlerer Osten & Afrika wuchs um zwei Prozent auf 74 Mrd. Dollar. Einen leichten Rückgang von einem Prozent auf 503 Milliarden verzeichnete die Region Asien/Pazifik. Lateinamerika war um drei Prozent rückläufig und kam auf einen Umsatz von 78 Mrd. Dollar.

„Die im Frühjahr vorgestellten lokalen Zahlen hatten bereits gezeigt, dass sich die Branche robust gegenüber den Corona-bedingten allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklungen aufstellt und in der Krise sogar wachsen kann. Die nun vorliegenden globalen Zahlen zeigen einmal mehr, dass Entwicklungen immer mehr in einem weltweiten Zusammenhang stehen. Die Frage ist damit nicht, ob sich eine Entwicklung aus einem Teil der Welt auch in einem anderen Teil niederschlägt, sondern nur noch in welchem Ausmaß“, kommentiert Dr. Sara Warneke, Geschäftsführerin der gfu Consumer & Home Electronics GmbH.


zum Seitenanfang

zurück