Häfele Gruppe
Wächst vor allem international

Foto: Häfele

Die Häfele Gruppe hat 2017 mit einem Gesamtumsatz von 1,375 Mrd. Euro abgeschlossen, was einem Plus von 4,9% gegenüber dem Vorjahr entspricht – währungsbereinigt +6,5%. Die 37 ausländischen Tochterunternehmen haben dazu ein Plus von 6,3%, die Mutter- und die sechs Produktionsgesellschaften in Deutschland +1,7%, beigesteuert. Mittlerweile erwirtschaftet der Nagolder Beschlagtechnik-Spezialist über 80% seines Umsatzes im Ausland.

Hauptwachstumstreiber der Häfele Gruppe waren im vergangenen Jahr die Vertriebsgesellschaften in USA, Vietnam und Indien. Zudem verzeichneten die Märkte in Asien allgemein überdurchschnittliche Zuwachsraten. Weltweit sind die Nagolder mit 37 Auslandsgesellschaften und zahlreichen weiteren Vertriebsorganisationen in über 150 Ländern tätig und beschäftigen 7.600 Menschen, von denen 1.600 Mitarbeiter in Deutschland angestellt sind.

Eigene Produkte entstehen in einem von fünf Häfele Produktionswerken oder werden bei einem von 1.500 Partnern auf der ganzen Weltn hergestellt. Aktuell treibe die Häfele Gruppe die globale Vernetzung weiter voran. Im erfolgreichen internationalen Objektgeschäft konzentriere man sich mit neuen Angeboten auf den Wachstumssektor Hospitality. Für innovative Smart Home-Konzepte sei das Unternehmen ebenfalls zum Vordenker geworden. Häfele Connect, eine App für Smartphones und Tablets, beispielsweise vernetzt und steuert Licht und Sound sowie elektrische Antriebe im Möbel.

Die Unternehmensgruppe sei optimistisch in das neue Geschäftsjahr gestartet und sehe gute Chancen, auch 2018 international zu wachsen. „Wir erwarten für das Gesamtjahr einen Umsatzzuwachs im mittleren einstelligen Bereich“, erklärt Unternehmensleiterin Sibylle Thierer. Dazu plant Häfele auch Investitionen in Höhe von 55 Mio. Euro in Märkte, Produkte, Produktionsanlagen, Logistik und Service. Risiken sieht die Unternehmensleitung in den volatilen Devisen- und Rohstoffmärkten sowie den vielen politischen Unruhen und weltweiten Brennpunkten, auf deren Entwicklung – wie schon 2017 – im Bedarfsfall flexibel und umsichtig zu reagieren sein wird.


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