Hansgrohe Group
„Zufriedenstellendes Wachstum“ in 2019

Foto: Hansgrohe

Die Hansgrohe Group hat das Geschäftsjahr 2019 mit einem neuerlichen Umsatzhoch abgeschlossen: Ein Gesamtumsatz von 1,088 Mrd. Euro wurde erzielt, was im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von rund einem Prozent entspricht. Das EBITDA lag bei 213,5 Mio. Euro, was einen leichten Rückgang von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr darstellt. Die EBITDA-Marge lag unverändert bei rund 20%.

„Zum zehnten Mal in Folge hat Hansgrohe eine neue Rekordmarke beim Umsatz erreicht“, sagt Hans Jürgen Kalmbach, Vorsitzender des Vorstands der Hansgrohe SE. „Bei umfangreich erfolgten Investitionen in unsere Zukunft, zum Beispiel in die neue Kunststoffgalvanik am Standort Offenburg oder in die Digitalisierung, und trotz eines negativ wirkenden Sondereffekts durch die Neuausrichtung der Distribution in den USA, blicken wir auf das zweitbeste wirtschaftliche Ergebnis in der Geschichte unseres Unternehmens zurück. Elementar für diesen Erfolg ist das Engagement und die Schaffenskraft aller unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit. Ihnen gebührt unser besonderer Dank, den ich auch im Namen meiner Vorstandskollegen aussprechen möchte.“

Weltweit beschäftigt die Hansgrohe Group 4.711 Mitarbeiter, davon 2.964 in Deutschland. Rund 77% des Gesamtumsatzes wurden 2019 im Ausland erzielt, wobei der größte Umsatzanteil mit rund 255 Mio. Euro weiterhin in Deutschland generiert wird. In China, dem zweitwichtigsten Markt für die Hansgrohe Group, gab es ein Wachstum von 7,3%.

Investitionen in Zukunftstechnologien

Mit 45 Mio. Euro lagen die Investitionen der Hansgrohe Group auch 2019 auf hohem Niveau. Ein großer Anteil fiel auf die neue Kunststoffgalvanik im Werk Offenburg, die eineinhalb Jahre nach der Grundsteinlegung im Frühjahr 2019 erfolgreich ihren Betrieb aufnahm. Die Großanlage mit einer Gesamtinvestition von 30 Mio. Euro soll im Endausbau die Kapazitäten zur Veredelung von Kunststoffprodukten mehr als verdoppeln.

 „Zuverlässige und seriöse Prognosen im Moment nahezu unmöglich“

Ein Ausblick auf die weitere Entwicklung von Hansgrohe sei im Moment schwer: „Angesichts der Corona-Pandemie sind zuverlässige und seriöse Prognosen im Moment nahezu unmöglich“, sagt Vorstandsvorsitzender Hans Jürgen Kalmbach. „Unser Hauptaugenmerk gilt der Gesundheit und der Sicherheit unserer Mitarbeiter , sowie unserer Kunden und Partner weltweit und deren Familien. Erst an zweiter Stelle steht für uns die Aufgabe eines Wirtschaftsunternehmens, möglichst einen normalen Betrieb aufrechtzuerhalten. Wir setzen alles daran, die bestehenden Herausforderungen mit unseren Mitarbeitern und Marktpartnern gemeinsam zu bewältigen und bleiben zuversichtlich, dass uns diese Aufgabe mittelfristig gelingen wird. Kurzfristig hingegen, das sei ebenso offen und klar gesagt, stehen uns allen spürbare wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie bevor. Darauf müssen wir uns einstellen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigen in dieser Situation enorme Flexibilität und Solidarität und nutzen bisher unsere kundenorientierte Arbeitszeit, um die notwendigen Kapazitätsanpassungen zu erreichen. Auch unsere Eigentümer unterstützen Hansgrohe aktiv. So ist auf der Hauptversammlung beschlossen worden, dass die Dividende für das Geschäftsjahr 2019 anteilig thesauriert wird, um auf die Auswirkungen der Corona-Krise vorbereitet zu sein. In Verbindung mit unserer ohnehin schon starken Eigenkapitalquote, die dadurch nun rund 59 Prozent beträgt, ist Hansgrohe somit extrem solide aufgestellt. Wir können und werden weiter in unsere Zukunft investieren, beispielsweise in die Entwicklung von Neuprodukten für die ISH-Messe in Frankfurt 2021. Wir haben bei Hansgrohe gemeinsam alle Weichen dafür gestellt, gestärkt aus dieser Corona-Krise hervorzugehen.“


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