HDH
Macht Holzmechaniker-Ausbildung fit für die Zukunft

Adrian Mantler (Mitte), einer der ersten Holzmechaniker mit Zusatzqualifikation CAD-/CNC-Technik Holz, mit seinem Ausbilder Stefan Leistner (links) und dem Geschäftsführer der von Hagen GmbH Axel von Hagen (rechts). Foto: von Hagen/HDH

Maßgeblich auf Initiative des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie (HDH) wurde die Ausbildung zum Holzmechaniker (m/w) um die freiwillige Zusatzqualifikation „CAD/CNC-Technik Holz“ ergänzt.

Beim international tätigen Messebauer von Hagen GmbH aus Blomberg hat nun einer der ersten Holzmechaniker-Azubis seine Ausbildung mit dieser Zusatzqualifikation erfolgreich abgeschlossen. „CAD-Zeichnungen und CNC-Programmierungen haben im Arbeitsumfeld von Holzmechanikern eine stetig steigende Bedeutung. Losgröße 1 und Industrie 4.0 sind Stichworte, die auch unsere Branchen erreichen, so dass diese freiwillige Erweiterung der Ausbildung dazu beiträgt, den Beruf des Holzmechanikers noch zukunftssicherer zu machen“, so Jan Kurth, Hauptgeschäftsführer des HDH.

Der 19-jährige Adrian Mantler gehört zu den ersten Azubis, die die Ausbildung zum Holzmechaniker mit der Zusatzqualifikation CAD-/CNC-Technik Holz erfolgreich abgeschlossen haben. Absolviert hat er seine Ausbildung bei dem Unternehmen von Hagen GmbH, das mit Standorten in Blomberg, Las Vegas, Barcelona und Kielce sowie einem weltweiten Partnernetzwerk über weitreichendes Know-how im Entwerfen, Produzieren, Transportieren und Montieren von maßgeschneiderten Messeständen verfügt. „Als innovatives und zukunftsorientiertes Unternehmen mit modernsten Maschinen und Anlagen ausgestattet legen wir großen Wert auf eine hochwertige Berufsausbildung. Daher freuen wir uns sehr, als eines der ersten Unternehmen einen Holzmechaniker mit der Zusatzqualifikation CAD-/CNC-Technik Holz erfolgreich ausgebildet zu haben“, so Axel von Hagen, Geschäftsführender Gesellschafter der von Hagen GmbH.

Während seiner Ausbildung zum Holzmechaniker hat Mantler gelernt, handgezeichnete Möbel-Skizzen in CAD-Zeichnungen umzuwandeln. Die CAD-Zeichnungen werden dann an eine CNC-Maschine, also eine computergesteuerte Maschine, übergeben. Basierend auf den Zeichnungsdaten produziert die Maschine das Werkstück. Dabei muss Mantler darauf achten, dass er das passende Werkzeug auswählt und die Maschine entsprechend dem zu bearbeitenden Werkstoff einrichtet. „Zur Sicherung unserer internationalen Wettbewerbsfähigkeit sind wir auf eine stete Weiterentwicklung der Holzmechaniker-Ausbildung angewiesen und werden notwendigen Anpassungen auch künftig sehr offen gegenüberstehen“, schließt von Hagen.


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