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Möbelindustrie im Januar-Plus, aber Klima flaut ab

Grafiken: HDH/VDM

Die Umsätze der Möbelindustrie legten nach amtlichen Angaben im Januar 2016 nur noch minimal um 0,8% im Vergleich zum Vorjahr zu, vermelden HDH und VDM. Fast alle Segmente lagen dabei im Minus: Küchenmöbel verloren 0,3%, Büromöbel 3,1% bei miserablem Auslandsgeschäft (-17,8%), Polstermöbel mussten ein Minus von 4,1% hinnehmen und Matratzen machten 5,4% „Miese“. Einzig Wohnmöbel und sonstige Möbel konnten im Januar leicht um 0,4% zulegen, dem guten Auslandsgeschäft sei dank.

Erwartungen und Lage etwas schlechter

Das Geschäftsklima in der Möbelindustrie entwickelte sich im März 2016 laut Verbänden einheitlich: So sank der Wert für die aktuelle Lage im Vergleich zum Vormonat leicht von 26 Punkten auf nunmehr 25 Punkte. Im März 2015 hatte dieser Wert aber bei deutlich schlechteren sechs Punkten gelegen. Bei den Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate zeigt sich die Möbelindustrie ebenfalls leicht negativer als im Vormonat: Hier sank der Wert von acht Punkten auf nunmehr fünf Punkte. Im März 2015 lag dieser Wert noch bei etwas schlechteren zwei Punkten.

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