Heimtextil-Blognachrichten
Gast-Beitrag: Vegan Life von Vossen

Warum Handtücher nicht automatisch vegan sind

Gast-Beitrag

Der folgende Artikel ist ein MÖBELMARKT-Gast-Beitrag. Form, Stil und Inhalt liegen allein in der Verantwortung der Heimtextil. Die hier veröffentlichte Meinung kann daher von der Meinung der Redaktion oder des Herausgebers abweichen.

Sind nicht alle Handtücher vegan? Diese Frage haben sich wahrscheinlich viele Besucher der Heimtextil gestellt, die am Vossen-Stand plakativ auf das Sortiment „Vegan Life“ aufmerksam gemacht wurden. Dabei handelt es sich um die weltweit ersten zertifizierten Handtücher, bei deren Produktion keinerlei Hilfsstoffe tierischen Ursprungs verwendet werden.

Bei der konventionellen Herstellung von Badtextilien kommen viele nicht-vegane Stoffe zum Einsatz, beispielsweise in Form von schlichtem Wachs für die Kettherstellung im Webereivorwerk. Sie werden ebenso bei Waschmitteln in der Nassveredelung, bei Farbstoffen oder als Weichmacher für Nähgarne verwendet. Darüber hinaus werden tierische Fette bei Etiketten, in Booklets, bei Verpackungen und bei Klebstoffen eingesetzt. Auf alle diese Dinge verzichtet Vossen bewusst bei „Vegan Life“ und hat sich dies auch zertifizieren lassen.

Das Vegan Label ist eine international anerkannte und geschützte Marke zur Kennzeichnung vegetarischer und veganer Produkte. Danach garantiert das Label, dass die Artikel ohne tierische Inhalts- und Hilfsstoffe hergestellt wurden. Außerdem sind Tierversuche weder für das Produkt, noch für seine Bestandteile erlaubt. Gentechnik ist ebenso nicht gestattet.

Die Präsentation von Vossen war also mehr als nur ein PR-Gag. Vielmehr greifen die Österreicher damit eine große gesellschaftliche Entwicklung auf, die sich auch in zahlreichen „grünen“ Produktvorstellungen auf der Heimtextil widerspiegelte. Die neue Kollektion umfasst übrigens neben Handtüchern in 15 starken Tönen auch Bademäntel in fünf Farben.


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