Heimtextil / Messe Frankfurt
„Frankfurter Stöffche“ & Forschergeist im Theme Park

Die Messe Heimtextil rüstet sich für den Auftritt vom 10. bis 13. Januar.

Jessica Schwarz, Schauspielerin und Geschäftsführerin des Hotels „Meine Träumerei“, lässt sich von der Heimtextil inspirieren. Fotos: Heimtextil

Die Messe Heimtextil formiert sich für ihren nächsten großen Auftritt. Vom 10. bis zum 13. Januar 2017 können sich die Messebesucher in Frankfurt über neueste Trends in Sachen Interior Textiles und Interior Design informieren. Die internationale Show, die als weltweit branchenwichtigster Event auf diesem Gebiet gilt, konnte zuletzt mit einem Aussteller- und Besucherplus punkten. Über 69.000 Fachbesucher und 2.866 Aussteller kamen im Januar 2016 zu der Schau, die sich immer wieder neu erfindet. Auch für 2017 haben die Macher der Heimtextil bestehende Angebote weiterentwickelt und ganz neue Maßnahmen integriert. „Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Messe weiterzuentwickeln, und stehen immer im engen Kontakt mit der Branche“ sagt Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies der Messe Frankfurt. „Sie bildet mit ihren Neuheiten und Trends den Auftakt für die kommende Saison und ist eine unerlässliche Plattform für Unternehmen und Fachbesucher – von Einkäufern, Designern und Raumausstattern bis hin zu Hoteliers und Architekten.“

Erstmals: Kampagne „Meine Heimtextil“ und Branchentreff „Frankfurter Stöffche“

Dass die Messe Heimtextil ihre Besucher aus Deutschland bei aller Internationalität sehr hoch schätzt, stellt sie jetzt einmal mehr unter Beweis: Mit der Kampagne „Meine Heimtextil“ richten sich die Messemacher ganz gezielt an Fachbesucher aus dem deutschsprachigen Raum. Speziell für sie haben Kommunikationsprofis die neue Themenseite www.MeineHeimtextil.de entwickelt. Hier erleben Besucher schon Monate vor der Messe, was die Heimtextil ausmacht: ein professioneller Austausch, Meinungen aus der Branche, Interviews sowie Trends und Inspiration. An dieser Stelle gibt es auch eine Übersicht über alle Services der Messe für heimische Fachbesucher. Das „Heimtextil Insider“-Programm für Raumausstatter und Inneneinrichter sowie die Exklusiv-Angebote für Betten-Fachhändler können von hier aus ebenfalls angesteuert werden. Der neue Branchen-Treff „Frankfurter Stöffche“ für Besucher aus allen
Bundesländern am 10. Januar um 18:00 Uhr in Halle 5.1 stellt sich ebenfalls vor.

Trendforschung: „Explorations“ im „Theme Park“

Auch Bewährtes wird auf der Heimtextil immer wieder neu erfunden. Das beste Beispiel ist die Trendforschung, die bereits seit 1991 vor jeder Heimtextil betrieben wird.
In einer einzigartig hohen Qualität liefert die Messe Jahr für Jahr Textil-Trends, zusammengetragen von Trendforschern aus der ganzen Welt. „Explorations“, also „Erforschungen“, heißt der übergeordnete Trend für die Saison 2017/2018. Inszeniert werden die neuesten Tendenzen der internationalen Stoffwelt wieder im Theme Park in Halle 6.0, und es gibt ein instruktives Trendbuch dazu.

Cultural Explorations

Ein urbaner Multikulturalismus entfaltet sich: Verschiedene Einflüsse verschmelzen zu einer einzigen multinationalen In-Kultur. Traditionelle Techniken wie Knüpfen und Makramee werden neu entdeckt oder im Erscheinungsbild nachgeahmt. Neben textilen Materialien finden sich hier auch natürlich anmutende Hölzer und Deckfolien wieder. Die Farben: eine Palette warmer Pigmenttöne von Ocker bis hin zu tiefen Rot-, Orange-, Blau- und Brauntönen.

Die Homepage zur neuen Kampagne „Meine Heimtextil“, die sich an Fachbe- sucher aus Deutschland wendet.

Virtual Explorations

Durch neue digitale Verfahren erhalten Oberflächen eine ganz neue, fast schon holografische Transparenz und einen magischen, perlmuttartigen Schimmer. Sie bestehen oft aus Folie und Seide. Zum einen werden extravagante florale Muster gestaltet, zum anderen spielen Tiermuster in einer neuen, technisch verfremdeten Art eine Rolle. Die Farben: ein Strudel lebhafter Töne, unter anderem ein weiches Pink, ein kräftiges, sonniges Gelb und ein grünes Türkis.

Natural Explorations

Diese Stiltendenz steht für umweltfreundliche industrielle Herstellungstechniken, in denen der komplette Produktzyklus mitgedacht wird. Lebendige Materialien werden in künstliche integriert, sodass schon auch mal Flechten und anderes Grün aus dem Stoff wachsen. Interieur und Exterieur verschmelzen. Dieser Trend ist auch etwas für Haptik-Freunde: Naturfasern und holzartige Reliefs bringen die Fingerspitzen zum Kribbeln.

Planetary Explorations

In diesem Trend machen sich die Prognosen der Trendforscher und der Klimawandel bemerkbar. Es entstehen neue, mineralisch anmutende Stoffe und Texturen, man arbeitet viel mit dem gesteuerten Zufall. Die Stoffe sind häufig voluminös und erinnern an die Mondoberfläche. Eine neue, zauberhafte Brillanz wird aus den Materialien gewonnen. Die Farbpalette reicht von leuchtendem Weiß bis zu hellem Flieder und Aschfarben.

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