Hermes Einrichtungsservice HES / Raumschmiede
Großes Logistik-Drehkreuz für Möbel aus Osteuropa startet den Betrieb

Der neue Hub in der Nähe von Posen von Hermes Einrichtungsservice und der Raumschmiede-Tochter HSF E-Commerce soll dem gesamten deutschen Handel neue Scourcing-Möglichkeiten bieten. Foto: Hermes Einrichtungsservice

Gemeinsam mit HSF E-Commerce Sp. z o.o., einem Tochterunternehmen der Raumschmiede GmbH, verschafft der Hermes Einrichtungs Service (HES) dem westeuropäischen Einrichtungshandel mit einem neuen HUB in der Nähe von Posen neue Möglichkeiten im Sourcing. Denn die Wege zwischen Ost- und Westeuropa werden mit dem Logistik-Drehkreuz kürzer und schneller. In dieser Woche schaltet das HUB nach erfolgreicher Testphase in den Normalbetrieb. 

Für das Geschäft außerhalb der Otto Group setzt der Hermes Einrichtungs Service neue, eigenständige Strukturen in Polen auf. Seit dem 10. Mai werden die Transporte für große Handelspartner in Westeuropa über ein neues HUB in Gołuski, in der Nähe der polnischen Großstadt Posen, abgewickelt. Der Standort an dem Handelsknotenpunkt ist mit Bedacht ausgewählt: In der Region Posen befindet sich selbst ein wichtiges Cluster der Möbelindustrie. Insgesamt ist Polen mit 2,82 Mrd. Euro Umsatzvolumen (+7,2 Prozent gegenüber 2020) der zweitgrößte Möbelimporteuer für den deutschen Markt. Darüber hinaus können auch andere osteuropäische Märkte über den Standort erschlossen werden. 

Das 49.000 qm große, von HSF E-Commerce Sp. z o.o. betriebene Logistikzentrum verfügt über 78 Docks und wird von über 100 polnischen Herstellern mit Kommissionsware beliefert – dabei handelt es sich um Möbel, E-Geräte und sonstige sperrige Konsumgüter. Bei 50 Prozent der Fläche handelt es sich um Regallager, bei den anderen 50 Prozent um Block- bzw. HUB-Umschlagfläche.

Die Kooperation zwischen HSF E-Commerce Sp. z o.o. und dem Hermes Einrichtungs Service bedeutet eine weitere Intensivierung der Zusammenarbeit, denn der Onlinehändler und der Zwei-Mann-Handling-Dienstleister arbeiten schon lange erfolgreich zusammen. Von der Kooperation können nun weitere Händler profitieren, die ihre Ware über das neue Drehkreuz leiten. Bereits zum Start nutzen sowohl namhafte Onlinehändler als auch Händler mit stationärem Schwerpunkt das neue HUB für den Import.

„Das neue Logistikzentrum steht dem deutschen Handel offen – als Drehschreibe, die neue Chancen im Sourcing ermöglicht. Indem wir die Ware in unserem Cross Dock Point konsolidieren, können wir die Transporte besser auslasten und die Lieferzeiten so noch weiter verkürzen“, verspricht Carsten Meinders, Geschäftsführer vom Hermes Einrichtungs Service mit Sitz im ostwestfälischen Löhne.

Und Jürgen Schuster, Geschäftsführer der Raumschmiede GmbH, erklärt: „Wir haben uns in den vergangenen Jahren eine große Kompetenz im Handel mit osteuropäischen Produzenten angeeignet und wissen, worauf es ankommt. Davon können nun auch andere Vermarkter profitieren. Gerade vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges ist das HUB auch ein Bekenntnis der engen und weiter wachsenden Wirtschaftsbeziehungen zwischen Ost- und Westeuropa.“


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