Hettich
Corona Ausbruch in Kirchlengern

Bei Hettich in Kirchlengern ist es trotz umfassender Schutzmaßnahmen zu einem größeren Corona-Ausbruch gekommen. Foto: Hettich

Beim Beschlägespezialisten Hettich ist es am Stammsitz in Kirchlengern zu einem größeren Corona-Ausbruch gekommen, das bestätigte das Unternehmen heute morgen gegenüber MÖBELMARKT online. Als Folge eines Anstiegs der positiv getesteten Mitarbeiter in einem definierten Montagebereich in Kirchlengern hatte die Geschäftsführung bereits am Donnerstag, 25. Februar, eine Halle vorsorglich geschlossen. Die anschließend veranlasste Reihentestung (PCR Tests) von rund 400 Beschäftigten ergab weitere positive Ergebnisse, die einzelnen Montagebereichen oder Schichten klar zugeordnet werden konnten. Dabei soll es sich nach Angaben des Kreises Herford um eine Anzahl von Personen im mittleren zweistelligen Bereich handeln. In Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt wird derzeit die weitere Vorgehensweise abgestimmt. Zu dem Ausbruch kam es trotz der seit Monaten etablierten umfassenden Schutzmaßnahmen an allen Hettich Standorten des Unternehmens.

Da bei Hettich seit Beginn der Pandemie in Gruppen gearbeitet wird und diese voneinander sehr gut getrennt werden können, wird in Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt die Produktion gestuft wieder gestartet. Zur Absicherung wurden auch angrenzende Hallenbereiche mit getestet. Hier haben sich keine weiteren positiven Ergebnisse ergeben. „Zum Schutz unserer Belegschaft haben wir seit Beginn der Pandemie umfassende Vorsorgemaßnahmen zum Infektionsschutz, die über das vorgeschriebene Maß hinausgehen. So haben wir z. B. Fiebermessgeräte an den Eingängen zum Schutz unserer Belegschaft aufgestellt. Unser Pandemie Team hat unser Schutzkonzept mit Unterstützung des Betriebsarztzentrums stetig weiterentwickelt. Darum waren wir bis dato nur vereinzelt von Infektionen der Kolleginnen und Kollegen betroffen“, erklärt die Hettich Geschäftsführung am Standort Kirchlengern. „Zusätzlich zu den bereits veranlassten Maßnahmen werden wir kurzfristig die Frequenz der Schnelltests erhöhen. Wir wünschen den positiv getesteten Kolleginnen und Kollegen baldige und vollständige Genesung.“


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