Hettich
Die Umsatzmilliarde ist geknackt

Die Hettich-Geschäftsleitung mit Dr. Andreas Hettich, Jana Schönfeld und Sascha Groß (von links) konnten auf der Bilanz-Pressekonferenz einen Jahresumsatz von mehr als 1 Mrd. Euro vermelden. Foto: Schwarze

Die Hettich-Unternehmensgruppe ist 2018 im Umsatz um 8,6% gewachsen und hat damit erstmals die Schwelle von 1 Mrd. Umsatz geknackt – und das deutlich.

1,059 Mrd. Euro Umsatz wurden 2018 erwirtschaftet nach 975 Mio. im Vorjahr. Der Umsatz ist dabei im Inland ebenso gewachsen wie im Ausland, so dass die Exportquote weiterhin 71% beträgt. Diese Zahlen gab der Geschäftsführende Gesellschafter Dr. Andreas Hettich eben auf der Bilanz-Pressekonferenz in Kirchlengern bekannt. CFO Jana Schönfeld ergänzte, dass aktuell 6.700 Mitarbeiter für Hettich arbeiten, rund 3.600 davon in Deutschland. Für das laufende Jahr erwartet Dr. Hettich ebenfalls ein Wachstum, das aber aus der Firmenkonjunktur heraus kommen werde. Aufgrund des aktuell schwierigen Marktumfeldes hält Hettich ein Branchenwachstum in 2019 für schwer erreichbar.

Auf der wichtigen Branchenleitmesse interzum werden im Mai das Schubkasten-System „AvanTech“ und das Schiebetür-System „TopLine XL“ im Mittelpunkt stehen, daneben werden aber auch wieder Lösungen aus allen Produktbereichen gezeigt. Grundsätzlich werde der Messeauftritt, so Dr. Hettich, wieder unter dem Motto „FascinAction“ stehen und die Trendthemen „Form fühlen“, „Komfort genießen“ und „Raum gewinnen“ aufgreifen.

Einen völlig neuen Weg wird Hettich mit einer Produktentwicklung gehen, die Ordnung in den Kühlschrank, aber auch in andere Möbel wie den Badezimmerschrank bringen soll. „ComfortSpin“ ist ein rechteckiger Tablar mit einem Drehbeschlag, der komplett um die eigene Achse gedreht werden kann. Produkte, die im Schrank in der hintersten Reihe stehen werden so leicht zugänglich. Und da das Produkt für so viele Einsatzbereiche geeignet und außerdem ganz einfach nachrüstbar ist, wird es erstmals über den Online-Händler Amazon direkt an die Endkunden vermarktet. Auf diesem Weg wolle man unter anderem den Markt und die Akzeptanz von solchen nachrüstbaren Innenausstattungen testen, so Dr. Hettich.


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