Hilding Sweden
Start-up vermeldet „von 0 auf 150.000 Matratzen“

Gründer und Geschäftsführer Dr. Max Fischer (l.) und Jens Köpke. Foto: Hilding Sweden

Das im letzten Oktober gestartete Matratzen-Start-up Hilding Sweden präsentiert seine Zahlen: Für das Jahr 2018 rechnet die Geschäftsführung mit einem Umsatz von knapp 20 Mio. Euro bei mehr als 150.000 verkauften Matratzen. Hinter dem noch jungen Unternehmen Hilding Sweden liege „ein überaus erfolgreiches erstes Jahr mit starkem Wachstum“, mit dem weder die schwedische Hauptgesellschafterin Hilding Anders Group noch die beiden Gründer und Geschäftsführer Dr. Max Fischer und Jens Köpke gerechnet hätten, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Wir sind mit dem Ziel gestartet, im ersten Jahr einen Umsatz im niedrigen einstelligen Millionenbereich zu realisieren. Dass wir jetzt an der Marke von 20 Mio. Euro kratzen überrascht und freut uns natürlich sehr. Wir waren von Anfang an fest davon überzeugt, dass wir mit der richtigen Strategie in einem alles andere als einfachen Markt unterwegs sind. Der Abverkauf von 150.000 Matratzen bereits im ersten Jahr bestätigt das eindrucksvoll und macht uns stolz“, so Jens Köpke.

Und was sind die Erfolgsfaktoren? Dr. Max Fischer: „Im Wesentlichen sind es drei Punkte, die uns strategisch vom Gros vieler anderer junger Matratzen-Unternehmen unterscheiden: Wir glauben nicht an die für alle passende one-fits-all Matratze und setzen daher auf ein kleines, aber gut durchdachtes Produktportfolio, das bei den Kunden gut ankommt und stetig auf Basis von Kundenfeedbacks weiterentwickelt wird. Mehrere tausend weit überdurchschnittlich positive Kundenbewertungen sprechen eine eindeutige Sprache. In Sachen Vertrieb verlassen wir uns nicht allein auf die eigene Website, sondern setzen auf die Onlinemarktplätze wie Amazon und Otto.de, zu denen wir im letzten Jahr ausgesprochen partnerschaftliche Beziehungen aufgebaut haben. Zudem haben wir mit Hilding Sweden eine sympathische und glaubwürdige Marke geschaffen, die uns von vielen Mitbewerbern im Markt positiv differenziert und wir mit unseren Produkten den Nerv der Kunden treffen.“

Für das Jahr 2019 hat das junge Unternehmen große Pläne: „Der Erfolg des aktuellen Jahres ist für uns der perfekte proof of concept, dass die Strategie aufgeht. Wir sind operativ so aufgestellt, dass wir im kommenden Jahr in Sachen Stückzahlen signifikant zulegen können, im Fokus steht hierbei weiterhin der deutsche Markt, in dem wir noch viel Potenzial für die Marke Hilding Sweden sehen. Aber auch das Thema Internationalisierung steht für das kommende Jahr auf der Agenda, wobei der Schwerpunkt hier auf Großbritannien und Frankreich liegen wird. In Sachen Produktportfolio werden wir weiterhin auf Matratzen setzen, und punktuell die Bereiche Federkern und Latex erweitern. In Summe sind wir davon überzeugt, dass wir mit dem Rückenwind aus 2018 das Potenzial haben, unser diesjähriges Ergebnis im kommenden Jahr mehr als zu verdoppeln“, so Jens Köpke zu den Aussichten für 2019.


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