HWB
Befürchtet niedrigere Kundenfrequenzen

HWB-Geschäftsführer Christian Haeser. Foto: HWB

Die Bundesregierung sowie die Vertreter der Bundesländer haben neue Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie am 21. Oktober 2020 beschlossen, die bundesweit zum 2. November 2020 in Kraft treten sollen. Für den Einzelhandel bedeutet dies, dass der stationäre Handel weiterhin geöffnet bleibt. Darauf macht der Handelsverband Wohnen und Büro (HWB) aufmerksam.

Christian Haeser, Geschäftsführer des HWB, führt dazu aus: „Es war richtig zu beschließen, dass in den Geschäften nun statt ursprünglich geplant einem Kunden pro 25 qm Verkaufsfläche, zumindest ein Kunde pro 10 qm erlaubt ist. Es bleibt aber abzuwarten, ob die Kundschaft weiterhin vermehrt in den Geschäften einkaufen geht oder aber faktisch mit niedrigeren Kundenfrequenzen gerechnet werden muss.

Letzteres Szenario ist aufgrund der Schließung von Gastronomie und Freizeiteinrichtungen, die naturgemäß als Frequenzbringer fungieren, in den Innenstädten sehr wahrscheinlich. Wichtig ist, dass die Weihnachtseinkäufe verteilt über die Monate November und Dezember auch im stationären Handel getätigt werden können. Damit würde das Weihnachtsgeschäft entzerrt und der zu erwartenden Frequenz-Peak im Dezember mit den geringeren Novemberfrequenzen in Einklang gebracht.“


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