HWB
„Ergebnisse ernüchternd“

„Wir sind aufgrund der positiven Erfahrungen felsenfest davon ausgegangen, dass Click & Meet in der aktuellen Situation hätte weiterhin Bestand haben müssen“, beurteilt Christian Haeser, Geschäftsführer des Handelsverband Wohnen und Büro e.V. (HWB), die aktuelle Lage. Foto: HWB

Der Handelsverband Wohnen und Büro (HWB) ist enttäuscht von den Ergebnissen der Bund-Länder-Gespräche vom 22. März. Diese zeigten, dass es keine konstruktive und nachvollziehbare Option für eine flexiblere Öffnungsperspektive gebe. Fakt sei dass die Anfang März vereinbarte Notbremse nach wie vor konsequent umgesetzt werden müsse.

Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner sollen die Landkreise jedoch weitergehende Schritte vollziehen. Dies bedeutet für den Non-Food-Einzelhandel in diesen Regionen, dass Termin-Shopping (Click & Meet) nicht mehr erlaubt ist.

„Wir sind aufgrund der positiven Erfahrungen felsenfest davon ausgegangen, dass Click & Meet in der aktuellen Situation hätte weiterhin Bestand haben müssen. Click & Meet wird nur mit durchdachten und bewährten Hygienekonzepten umgesetzt. Nach zwei Wochen zumindest eingeschränkter Öffnung der Ladengeschäfte ist es für die Händler eine schallende Ohrfeige, dass sie bei einer Inzidenzwertüberschreitung von 100 zurück in den Lockdown gehen sollen“, beurteilt Christian Haeser, Geschäftsführer des Handelsverband Wohnen und Büro e.V. (HWB), die aktuelle Lage.

„Die Bund-Ländergespräche haben eine große Chance vertan, das Vertrauen der Wirtschaft und der Bevölkerung in ihre Krisenpolitik zu festigen. Es entstehen leider hinsichtlich einer möglichen Öffnungsperspektive immer mehr Fragen, als dass Antworten gegeben werden. Hierzu gehört auch die Frage danach, was mit dem ´Ökosystem Innenstadt´ langfristig passieren wird, wenn ihm weiterhin die Lebensgrundlage genommen wird?“, führt Haeser aus.


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