Iconic Awards 2026
Ausschreibung gestartet

Foto: Lukas Schramm

Frankfurt am Main. Die Iconic Awards, eine Auszeichnung des German Design Council, haben eine neue Wettbewerbsrunde eröffnet. Die Preise sollen internationale Projekte in Architektur, Interior und Produktdesign würdigen. Bis zur Preisverleihung im Oktober in München startet damit auch eine neue Serie internationaler Netzwerkveranstaltungen, die Industrievertreter, Planer, Architekten und Projektentwickler zu einem interdisziplinären Austausch zusammenführen soll.

Mit fünf Hauptkategorien und 50 Unterkategorien wollen die Iconic Awards ein differenziertes Bewertungssystem für alle Akteure der Baubranche bieten. In diesem Jahr werden diese Kategorien gezielt erweitert: In der Hauptkategorie „Architecture“ ergänzen „Mixed-Use Development“, „Transformation“, „Urban Regeneration and Development“, „Industrial and Logistic Development“ sowie „Facade and Surface“ das Spektrum. In der Hauptkategorie „Concept“ mit „Development Concept and Masterplanning“ und „Transformation“ soll die strategische Ebene der Projektentwicklung gestärkt werden. Mit dieser Ausrichtung wollen die Veranstalter künftig gezielt Projektentwickler, Baugruppen, Bauträger sowie private und öffentliche Bauherren ansprechen, die als Initiatoren und Gestalter von Bau- und Infrastrukturprojekten eine verantwortliche Rolle einnehmen. Neue Kategorien wie „Healthcare“, „Circular Design“ und „Office and Workplace“ greifen dabei aktuelle Entwicklungen der Branche auf und würdigen Lösungen, die Antworten auf aktuell diskutierte Problemstellungen geben.

„Die Iconic Awards haben eine Bühne geschaffen, auf der die gesamte Wertschöpfungskette der Branche sichtbar wird“, betont Lutz Dietzold, Geschäftsführer des German Design Council. „Zur Auszeichnung kommt eine große Vielfalt an Disziplinen, die zur architektonischen Qualität beitragen, vom Entwurfskonzept über die planerischen Gewerke bis hin zu Produkt, Material, Licht, Grafik und Marke.“ 30% der Teilnehmer sind laut den Veranstaltern Hersteller der Bau- und Einrichtungsbranche. Diese treffen auf eine innovationsgetriebene Gruppe an Architektur- und Interior-Design-Büros, die mit rund 60 % den Großteil der Teilnehmer bilden. Der Diskurs richtet sich auf neueste Forschungserkenntnisse, Produktinnovationen und Projekte. Die Bündelung von Expertise soll dabei für lebhafte Diskussionsformate sorgen, die aus der Perspektivvielfalt schöpfen und Geschäftsanbahnungen vorantreiben.

Weitere Informationen zur Teilnahme, zu Kategorien und zur Jury finden Sie hier


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