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Geschäftsklimaindex geht zurück

Fotos: ifo Institut

Die sehr gute Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich etwas eingetrübt: Der Geschäftsklimaindex des ifo Instituts (München) ist im März auf 114,7 Punkte gesunken, nach 115,4 im Februar. Die Unternehmer waren laut Umfrage etwas weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage, allerdings auf hohem Niveau. Auch der Optimismus mit Blick auf die kommenden Monate nahm ab. Der drohende Protektionismus drücke auf die Stimmung, so Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts.
Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich nach Angaben des ifo Instituts das Geschäftsklima auf hohem Niveau verschlechtert. Dies sei auf merklich weniger optimistische Erwartungen zurückzuführen. Die Unternehmen schätzten die aktuelle Lage hingegen minimal besser ein. Die Nachfragesituation bleibe weiterhin gut. Die Produktion soll weiter ausgebaut werden, wenn auch weniger stark als in den Vormonaten.
Im Großhandel konnte der Index das Niveau des Vormonats halten. Während die Unternehmen die aktuelle Lage besser einschätzten, blickten sie etwas weniger optimistisch auf die kommenden sechs Monate. Im Einzelhandel hat sich das Geschäftsklima merklich verschlechtert. Der Lageindex fiel auf den niedrigsten Wert seit Februar 2017. Die Erwartungen der Einzelhändler sind nun leicht pessimistisch.
Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex gestiegen. Der Grund waren merklich optimistischere Geschäftsaussichten. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage verbesserten sich minimal und erreichten erneut ein Rekordhoch.

Der ifo Geschäftsklimaindex ist im März leicht zurückgegangen.

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