IHD Dresden
Produkte benutzerfreundlich machen

Susanne Trabandt, Ressortleiterin Materialanwendung beim IHD, verantwortet gemeinsam mit Linda Geißler auch das USEability LAB. Foto: Claudia Jacquemin

Dresden. Im Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) gibt es mit dem USEability LAB einen neu gegründeter Arbeitsbereich, der inzwischen auch online www.useabilitylab.de erreichbar ist. Das Ressort Möbel und Innenausbau des IHD beschäftigt sich seit 2009 intensiv mit der benutzerorientierten Produktentwicklung. Ausgangspunkt für die Fragestellungen rund um benutzerfreundliche Produkte und Umgebungen sind Möbel und die Innenraumgestaltung. Durch den Arbeitsschwerpunkt Universal Design und die Auseinandersetzung mit Produkten und Umgebungen für Menschen mit Kompetenzeinschränkungen, fokussierte sich die Arbeit immer stärker auf die Benutzbarkeit von Produkten aus dem alltäglichen Leben und mit welchen Methoden die Kriterien dafür ermittelt werden können.

Denn jeder kennt es, wenn Dinge nicht so funktionieren, wie man es erwartet, wenn man sich an die Benutzung gewöhnen oder diese sogar erlernen muss. Aber jeder kennt auch die Begeisterung, wenn Dinge leichter und besser gehen als erwartet, weil ein Produkt benutzerfreundlich ist. Die Qualität der Interaktion von Benutzer und Produkt wird vorrangig davon beeinflusst, wie gut das Produkt an die Anforderungen des Benutzers angepasst ist. Der Benutzer sollte sich nicht an das Produkt anpassen müssen.

Die Mitarbeiter des USEability LABs forschen auf dem Gebiet der benutzerorientierten Produktentwicklung und der Entwicklung sowie Weiterentwicklung von Methoden zur Erfassung von Benutzeranforderungen. Basierend auf diesem Wissen begleitet das USEability LAB Entwicklungsprozesse beratend und bietet eine zertifizierte Bewertung von Produkten hinsichtlich ihrer Benutzerfreundlichkeit an. Die Schwierigkeit bei der Produktentwicklung liegt nach den Erfahrungen des Institutes darin, die unterschiedlichen Eigenschaften, Fähigkeiten, Ziele und Wünsche der zukünftigen Benutzer sowie den Kontext, in dem die Benutzung stattfindet, zu kennen.

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