Ikea Deutschland
Führt „Stille Stunde“ ein

Foto: IKEA

Hofheim-Wallau. Ab Juni soll es jeden Mittwoch von 17 bis 19 Uhr in allen bundesweiten Ikea-Einrichtungshäusern bewusst ruhiger werden. 

Für die „Stille Stunde“ wird die Hintergrundmusik ausgestellt, das Licht gedimmt, nicht sicherheitsrelevante Durchsagen pausiert und visuelle Reize bewusst reduziert. Diese Maßnahmen sollen zu einem verbesserten Einkaufserlebnis mit mehr Raum zum Durchatmen führen.

Denn ein Besuch bei Ikea sei dem Unternehmen zufolge für viele mehr als nur Einkaufen. Es sei Entdecken, Inspiration sammeln und Ideen fürs eigene Zuhause entwickeln. Doch helles Licht, Musik, Bewegung und ständig neue Reize können für manche Menschen zur Reizüberflutung und zur echten Belastung für das Nervensystem werden. Die „Stille Stunde" soll hier bewusst Raum schaffen – für alle, die es brauchen und schätzen.

 „Wir bei Ikea glauben, dass ein gutes Einkaufserlebnis für alle zugänglich sein sollte. Die Stille Stunde ist unser Weg, genau das umzusetzen. Sie richtet sich besonders an Menschen, die empfindlich auf Geräusche oder viele Eindrücke reagieren, etwa Menschen mit Neurodivergenz, aus dem Autismus-Spektrum oder mit ADHS, sowie Personen mit sensorischen Empfindlichkeiten“, erklärt Detlev Blenk, Equality, Diversity & Inclusion Manager bei Ikea Deutschland. Daneben diene der Zeitraum auch allen Menschen, die es im Alltag etwas ruhiger mögen, etwa Familien mit kleinen Kindern oder älteren Menschen. „Inklusion bedeutet für uns ein Einkaufserlebnis, das sich für alle richtig anfühlt", so Blenk. 


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