Ikea
Lanciert Kollektion aus Reisstroh

Foto: Ikea

Das Verbrennen von Reisstroh, einem Ernte-Rückstand aus der Reisernte, ist in Indien gängige und jahrzehntelange Praxis, die maßgeblich zu Luftverschmutzung und Smog beiträgt. Nun wandelt Ikea den klimaschädlichen Ernte-Rückstand in Rohmaterial um. Das Ergebnis ist die Förändring Kollektion aus Reisstroh – erhältlich ab 1. Februar 2021.

Projekt für saubere Luft

Mit der im Jahr 2018 gegründeten Initiative „Better Air Now“ möchte Ikea gegen eines der größten globalen Umweltprobleme aktiv werden. Ein Ziel der Initiative ist es, das Verbrennen von Reisstroh zu beenden, indem der Ernte-Rückstand als Rohmaterial für Ikea Produkte eingesetzt wird. In einem ersten Schritt konzentriert sich die Initiative dabei auf die nördlichen Teile Indiens und die Gegend um Neu-Delhi, eine der am stärksten von Luftverschmutzung betroffenen Regionen der Welt mit Städten wie Neu-Delhi, Gurgaon und Faridabad. Das langfristige Ziel ist, die Initiative auf andere Gebiete des Landes auszuweiten und beispielhaft zu zeigen, wie die Luftverschmutzung in den Megastädten der Welt reduziert werden kann.

In enger Zusammenarbeit mit der Zentralregierung und den Regierungen der Bundesstaaten in Indien, privaten Unternehmen, Innovatoren, Nichtregierungsorganisationen, der UNO, Universitäten, Lieferanten und Landwirten verfolgt Ikea das langfristige Ziel, dazu beizutragen, der Verbrennung von Reisstroh ein Ende zu setzen.

Nachhaltige Designs

Die Förändring Kollektion wurde von Handwerkern aus Nordindien handgefertigt. Dadurch hat jedes der Produkte eine einzigartige Form und Optik. Die Kollektion besteht aus 12 Artikeln, darunter Teppiche, Tischläufer, Lampenschirme, Dekorationsartikel und Aufbewahrungsboxen – allesamt aus Reisstroh.

„Die Farben in dieser Kollektion wechseln von Dunkelblau zu Hellblau und illustrieren die gegenwärtige Situation um Smog und Luftverschmutzung, aber auch die Hoffnung auf eine optimistischere Zukunft mit klarem, blauem Himmel“, erklärt Ikea Designerin Akanksha Deo. „Da ich in Indien aufgewachsen bin, konnte ich saubere Luft nie als selbstverständlich ansehen. Starke Luftverschmutzung gehört für mich und viele andere Menschen hier zum Alltag. Eine Kollektion zu entwerfen, die zur Verbesserung der Situation beiträgt, hat mir persönlich viel Energie gegeben“, erzählt die Designerin weiter.


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