IMA Schelling Group
Wachstum ging auch 2018 weiter

V.l.n.r.: Die Führungsspitze der IMA Schelling Group mit Stefan Gritsch, Wolfgang Rohner und Christoph Geiger. Foto: IMA Schelling Grup

Der Maschinen- und Anlagenbauer IMA Schelling Group erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von 279 Mio. Euro – ein Zuwachs von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dazu trug die gute Auftragslage im ersten Halbjahr 2018 sowie die zunehmende Nachfrage nach den Serviceprodukten und -leistungen der Gruppe bei. Dies gab das Unternehmen gestern auf seiner Bilanz-Pressekonferenz bekannt.

Zu schaffen machten der Produktion im ersten Halbjahr lange Lieferzeiten bei der Teilebeschaffung. Diese Situation normalisierte sich jedoch im zweiten Geschäftshalbjahr. 2018 gab es bei IMA Schelling auch einen Wechsel in der Geschäftsführung. Im Juni verließ der bisherige geschäftsführende Gesellschafter Bernhard Berger die Gruppe. Drei Jahre lang begleitete er die Neuausrichtung der Unternehmen und die Fusion von IMA und Schelling zur IMA Schelling Group. Zeitgleich gab es in der Unternehmensführung von Schelling Veränderungen: Wolfgang Rohner übergab die Geschäftsführung des Schwarzacher Anlagenbauers an Stefan Gritsch und Christoph Geiger und konzentriert sich nun ganz auf die Geschäftsleitung der IMA Schelling Group. Die Geschäftsführung von IMA liegt weiter in den bewährten Händen von Andreas Bischoff und Andreas Rinke.

Die IMA Schelling Group wuchs im vergangenen Geschäftsjahr nach Angaben der Geschäftsleitung weiter zusammen. Im Vordergrund stand dabei die Standortentwicklung. So wurden 2018 neue Produktionshallen mit großen Montageflächen für die Inbetriebnahme der gefertigten Maschinen und Anlagen an den Standorten Lübbecke (Deutschland) und Środa Wielkopolska (Polen) in Betrieb genommen. Diese Maßnahme trägt zur Verschlankung der Prozesse und zu einer höheren Anlagenqualität bei. Gleichzeitig bietet sie den Kunden die Möglichkeit, sich bereits vor der Inbetriebnahme mit der Anlage vertraut zu machen.

Ebenfalls 2018 fertig gestellt wurde der Büroneubau am Standort Schwarzach, den die Schelling Anlagenbau im Januar 2019 bezog. Der moderne wie funktionale Kubus der international renommierten Architekten Cukrowicz und Nachbaur vereint alle organisatorischen Abteilungen unter einem Dach, sorgt damit für kürzere Wege und erleichtert die Zusammenarbeit.

Beim Ausblick auf 2019 dominiert im ersten Halbjahr natürlich die Ligna, Weltleitmesse für Werkzeuge, Maschinen und Anlagen für die Holzbe- und -verarbeitung. Die IMA Schelling Group will in Hannover „spannende, innovative Lösungen für die Kantenbearbeitung und die Transporttechnik sowie aktuelle Weiterentwicklungen im Zuschnitt“ präsentieren. Auch die bereits im vergangenen Jahr gestartete und inzwischen zur Marktreife gebrachte IoT-Plattform soll dann dem Fachpublikum eingehend vorgestellt werden. „Bedingt durch die unruhige politische Lage weltweit zeichnet sich nach einer langen Phase des allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwungs seit Ende 2018 eine Abkühlung der Konjunktur ab. Damit einhergehend normalisieren sich auch die Aktivitäten unseres Marktes. Dennoch werden vor allem in unserem Kernmarkt Europa automatisierte Lösungen weiterhin stark nachgefragt. Allerdings dürfen wir bei allen positiven Aussichten für die IMA Schelling Group bei unseren weiteren Plänen auch die aktuellen wirtschaftspolitischen Risiken nicht aus dem Fokus verlieren“, erklärt Andreas Bischoff.


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