imm cologne
„Das Haus“ für wärmere Zeiten

News von der imm 2020
MUT Design im Entspannungsraum, dem Lieblingsbereich von Pola Knabe (v. l.: Pola Knabe, Alberto Sánchez, Eduardo Vilalón). Foto: Henjes

Auch in diesem Jahr haben aufstrebende Designer für die imm cologne ihre Vision vom Wohnen in der Zukunft verwirklicht: Das Designkollektiv MUT aus Valencia hat in der Tat eine gewisse Kühnheit mit seinem Entwurf bewiesen.

Mit einem herkömmlichen Wohngebäude in Mitteleuropa hat ihre Installation in Halle 3.1 wenig zu tun. Das Gebäude ist nach außen hin offen und wurde zum Teil mit Fliesen ausgelegt. Um einen kühlen Innenraum herum sind verschiedene Lebensbereiche angeordnet.

Auf die gefühlte „Unwohnlichkeit“ des Hauses angesprochen, hat Pola Knabe (die seit vier Jahren mit MUT Design arbeitet) eine internationale und zukunftsweisende Antwort: „Wenn Sie in Bali wohnen würden, würden Sie dieses Haus ganz anders beurteilen. Wohnhäuser mit offenen Räumen sind dort durchaus üblich. Und wenn man bedenkt, dass es durch die Klimaerwärmung auch hier höhere Temperaturen gibt, dann macht die Verlagerung von Aktivitäten nach außen durchaus Sinn. Wir werfen mit unserem Haus auch die Frage auf, inwieweit wir unsere Natur und Umgebung in unser Leben hineinlassen wollen.“


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