imm cologne
Mit Wohlfühl-Faktor!

Weit mehr als 100 Aussteller widmeten sich in diesem Jahr im „sleep“-Bereich in den Hallen 9 und 5.2 dem guten und gesunden Schlaf. Wohlfühlfaktor inklusive! 

Neben den bekannten Branchen-Größen, wie z. B. die EuroComfort Group, Hilding Anders, Diamona, f.a.n. Frankenstolz und Oschmann präsentierten sich auch einige neue Aussteller, wie Swissbedding, Saffron Beds und der Gruppo Industriale Buoninfante. Zurückgekehrt sind Branchengrößen wie Recticel, Auping und Fey, die die Bedeutung der imm cologne als Leitmesse der Schlafen-Branche unterstrichen.

Bei den Produkten dominierte weiterhin ganz klar Boxspring – ob in der klassischen Ausführung als Boxspringbett oder als „Boxspring inside“. Trotz großem Wettbewerbsdruck in diesem Bereich, gab es auch einige neue Anbieter. So präsentierte beispielsweise Diamona erstmals eine eigene Boxspringkollektion (Seite 59). Grand Luxe by Superba zeigte mit „Essence“ ein neuartiges Boxspring-System, das konsumiger ist und als Einstieg in die Welt von Grand Luxe by Superba dienen soll.

Gezeigt hat sich auch, dass die Boxspringsysteme immer individueller werden. Was bei Schlafsystemen schon lange Standard ist, findet man nun zunehmend auch bei Boxspring: die Einstellung auf die persönlichen Körpermerkmale. Bei Oschmann beispielsweise lässt sich mit „Ingenious Inside“, einer einzigartigen, patentierten Funktion, der Liegekomfort der Boxspringbetten elektrisch verstellen (Seite 55). Der Komfortaspekt rückt allgemein immer stärker in den Fokus, gleichzeitig werden die Themen Prävention und Gesundheit für End-verbraucher immer wichtiger. f.a.n. Frankenstolz reagierte auf diese Entwicklung und präsentierte mit „Medicare“ eines der ersten Ergebnisse der F.a.n. Frankenstolz-Akademie und sicherte sich damit einen exklusiven Vorsprung (Seite 54).

Ungebremst ist weiterhin die Bedeutung von individualisierten Systemen. Wenn dann noch Emotionen geweckt werden, ist das Marketingpaket perfekt. So wie bei Rummel, die mit „Ichliege dich“ ihr Händlerkonzept „My Rummel“ für individuelle Schlafsysteme weiterentwickelt haben. 

Die Resümees der „sleep“-Aussteller waren durchweg positiv. Allesamt berichteten von einer guten bis sehr guten Frequenz, vor allem am Messedienstag und Mittwoch war die Halle 9 beliebte Anlaufstelle der Besucher. Auch die Besucher- und Kontaktqualität wurde als ausgesprochen gut bewertet. 

Foto: Joka

Zufrieden zeigte sich auch Dr. Ulrich Leifeld, Geschäftsführer des Fachverbandes Matratzenindustrie e. V., und bezeichnete die imm cologne 2016 im positiven Sinne als „Messe der leisen Töne“. „Es gab nichts Großes zu jubeln und nichts Großes zu meckern. Die Messe war unspektakulär gut, alle konnten sich auf das Wesentliche, nämlich das Business, konzentrieren – und die positive Tendenz hält an.“ 

Foto: ADA

Positiv wurde auch die „sleep-Lounge“ bewertet, mit der sich wie jedes Jahr der Fachverband Matratzen-Industrie im Zentrum der Halle 9 präsentierte. Dr. Ulrich Leifeld sieht diese als optimale Ergänzung zu den Ausstellerständen: „Unser Ziel ist es, zu informieren und nicht zu verkaufen, das wissen die Messebesucher zu schätzen. Deshalb ist die sleep-Lounge eine Art Netzwerk. Man trifft Lieferanten, Kunden und Mitbewerber und kann sich hier auf neutralem Grund austauschen. Das fördert die Kommunikation und sorgt für eine gute Stimmung.“ Das hat sich auch 2016 wieder gezeigt. In diesem Jahr war die „sleep-Lounge“ – ganz dem Mega-Trend Natur und Nachhaltikeit folgend – wie eine naturnahe Landschaft gestaltet und sorgte inmitten des „sleep“-Bereichs für eine wahre Wohlfühlatmosphäre. Sabine Schmiedl

Foto: Oschmann

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