Initiative Furnier + Natur e. V.
Gast-Beitrag: Furnier im Möbelbau

Gast-Beitrag
Modernes Büro mit eleganten Furniermöbeln. Foto: IFN/Kettnaker

Aus dem Besten des Baumes werden zeitlose Klassiker geschaffen. Egal ob großflächig verarbeitet oder kleinteilig zur Akzentuierung genutzt: Echtholzfurnier verwandelt jedes „normale“ Möbel in ein edles und einzigartiges Designerstück. 

Individualisierung ist einer der Megatrends unserer Zeit und für viele Menschen die Lebensmaxime. Dies spiegelt sich gerade im Konsumverhalten wieder: Möbel von der Stange sind immer weniger gefragt, erwünscht sind Unikate, die zur eigenen Persönlichkeit passen. Hier kommt das Naturmaterial Furnier ins Spiel. Denn mit Furnier lassen sich Möbel nicht nur veredeln, vielmehr ist jedes Furnierblatt einzigartig und somit jedes furnierte Möbelstück ein Unikat.

So variiert die Farbe jedes Holzes von Baumart zu Baumart und von Baum zu Baum erheblich. Zudem gibt es innerhalb ein und desselben Baumes viele farbliche Nuancen. Schließlich unterscheiden sich die Furniermuster auch hinsichtlich ihrer Maserungen, die bei einer furnierten Möbeloberfläche besonders gut zur Geltung kommen.

So wird Furnier hergestellt

Furnier wird aus dem Holz ausgewählter Bäume gewonnen, die überwiegend in nachhaltig bewirtschafteten Wäldern gewachsen sind. Die zumeist verwendeten Baumarten sind Ahorn, Buche, Eiche, Esche und Nussbaum aus heimischen, europäischen und im Falle von Eiche, Ahorn und Nussbaum auch amerikanischen Wäldern. Ist der richtige Baum gefunden, wird er geschält, gemessert oder gesägt. Dabei entstehen Holzblätter, die rund 0,45 bis 6 Millimeter dick sind. Diese werden getrocknet, nach Qualität und Sorte gestapelt, zugeschnitten und zu einem Deck zusammengesetzt. Diese Furnierdecks werden anschließend auf Trägermaterialien wie Massivholz-Stäbchenplatten, Spanplatten, MDF-Platten, Multiplexplatten oder Sperrholz aufgeleimt und verpresst.

Mehr zum Thema Furnier finden Sie unter www.furnier.de und unter www.furniergeschichten.de.

Gemütliches Lesezimmer mit einer furnierten Bücherwand. Foto: IFN/hülsta

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