Initiative Furnier + Natur
Zur Lage der Furnierwirtschaft

Grafik: IFN

Die Initiative Furnier + Natur (IFN) veranstaltete am 7. Dezember das „5. Adventliche Furniergespräch“. Dirk-Uwe Klaas, Geschäftsführer der IFN, nahm diese Gelegenheit wahr und informierte die anwesenden Gäste über die aktuelle Lage in der Furnierwirtschaft.

Die IFN wurde 1996 gegründet und feiert somit dieses Jahr 20-jähriges Jubiläum. „Knapp könnte man sagen, dass sich der Furniermarkt seither komplett gewandelt hat, dass damit die Anforderungen an die Initiative andere wurden und dass sich auch die Mitgliedsunternehmen stark verändert haben. Nichts ist eben beständiger als die Veränderung, die Kunst – nicht nur – für die IFN besteht nun darin, auf die veränderten Bedingungen einzugehen und das Beste daraus zu machen“, so Klaas laut Pressemitteilung. In den vergangenen Jahrzehnten ist der deutsche Furniermarkt durch Einbrüche in der Produktion, im Export und auch im Import gekennzeichnet. Von 1995 bis 2015 reduzierte sich das Marktvolumen von über 300 Mio. Euro auf inzwischen noch 54 Mio. Euro, stieg aber zuletzt um 12,8% im Vergleich zum Vorjahr. Im gleichen Zeitraum ging die inländische Produktion auf 57,5 Mio. Euro zurück, die Exporte stiegen hingegen auf 144,8 Mio. Euro und die Importe auf 141,2 Mio. Euro. Aktuell produzieren nur noch sechs Unternehmen aus der Furnierbranche in Deutschland. Der größte Teil der deutschen Furniere wird inzwischen aus dem Ausland importiert.

„Bereits seit fünf Jahren kämpfen IFN-Mitglieder und die seitdem im Hauptverband der deutschen Holzindustrie ansässige IFN-Geschäftsstelle gemeinsam für das Wohl von Furnier in der öffentlichen Wahrnehmung“, sagte Klaas. So habe man bis heute rund 40 Mio. Abdrucke in den Printmedien vorzuweisen. Auch in den sozialen Medien sei man aktiv. „Inzwischen laufen auch schon die Vorbereitungen für einen öffentlich gut wahrnehmbaren IFN-Auftritt und den unserer Mitglieder auf der Interzum 2017. Im interzum-Bereich ‚Innovation of Interior’, der Halle 4.2, wird die IFN-Geschäftsstelle einen eigenständigen IFN-Stand präsentieren“, blickte Klaas nach vorne.

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