Interlübke
Zukunft unter neuem Dach

Im vergangenen Jahr wurde bei Interlübke noch massiv in den Maschinenpark investiert, was die Insolvenz aber nicht verhindern konnte. Jetzt folgt die Übernahme durch einen branchenerfahrenen Investor. Foto: Interlübke

Für den Traditions-Möbelhersteller Interlübke, der Ende April aufgrund von massiven Kopstensteigerungen durch verschiedene internationale Krisen Insolvenz anmelden musste, gibt es eine Zukunftslösung. Mit der Langenhorst-Gruppe aus Rietberg übernimmt ein branchenerfahrenes Familienunternehmen aus der Region den Hochwert-Möbler. Das Kapitel unter der Ägide von Domovari und den Geschäftsführern Dr. Frank und Ralf Oehmke geht damit zuende.

In einer Mitteilung des Unternehmens heißt es, dass mit der Übernahme durch die Langenhorst-Gruppe, die auch für andere hochwertige Möbelhersteller wie Vernjakob oder Thielemeyer als Fertiger tätig ist, die langfristige Weiterentwicklung der Marke gesichert sei: "Mit der Langenhorst-Gruppe gewinnen wir einen starken, familiengeführten Partner aus der Region, der unsere Werte, unseren Qualitätsanspruch und unsere Leidenschaft für anspruchsvolles Möbeldesign teilt. Gemeinsam möchten wir die erfolgreiche Tradition von Interlübke fortführen und neue Impulse für die Zukunft setzen."

Von Seiten des Insolvenzverwalters Dr. Yorck Tilman Streitbörger von der Bielefelder Kanzlei Streitbörger heißt es zudem: "Die Übernahme durch die Langhorst‑Gruppe schafft für 87 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlässliche Perspektiven. Arbeits- und Ausbildungsplätze bleiben erhalten. 'Interlübke verfügt über eine exzellente Marktpositionierung und eine weltweit geschätzte Design‑Expertise. Mit der Langhorst‑Gruppe haben wir einen Investor gefunden, der als Familienunternehmen aus der Region die Werte und die Kultur von Interlübke versteht und die unternehmerische Substanz mitbringt, um Interlübke wieder auf ein stabiles wirtschaftliches Fundament zu stellen sowie die Marke für eine langfristige Expansion zu nutzen.“


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