Interzum
Starke Nachfrage

Foto: Koelnmesse

Wie ein Katalysator beschleunigt die Corona-Pandemie mit allen ihren gesellschaftlichen Auswirkungen weltweite Anpassungsprozesse und justiert manche Verhaltensmuster neu. Die kommende interzum (4. bis 7. Mai 2021) profitiert davon gleich in mehrfacher Hinsicht: Die zuletzt vermisste persönliche Begegnung unter Geschäftspartnern wird immens wichtig, die konzentrierte Präsentation innovativer Produktentwicklungen stärkt weltweit bewährte Handelsplätze, aktuell gewordene Trends setzen neue Ausstellungsschwerpunkte und verändern tradierte Messeprofile. So registriert das Team rund um interzum-Director Maik Fischer bereits jetzt, elf Monate vor Eröffnung der Leitmesse der Zulieferer für Möbelindustrie und Innenausbau, eine großartige Nachfrage und zahlreiche Buchungen – von aus Vorveranstaltungen bestens bekannten Namen über smarte Newcomer und Start-ups bis hin zu Branchengrößen, die die großartige Rolle zentraler Businessevents in bzw. nach Krisensituationen wieder schätzen. Um den Ausstellern die Anmeldung so einfach wie möglich zu mache, wurde der Early-Bird-Termin bis zum 15. Juni 2020 verlängert.

Wenige Tage vor Ablauf der ersten Early-Bird-Phase kann Maik Fischer ein sehr optimistisches Bild über die ‘ nächste interzum zeichnen: „Alle Unternehmen unserer Ausstellerklientel sehnen die kommende Veranstaltung geradezu herbei. Die soziale Abstinenz der letzten Monate nimmt darauf gewiss großen Einfluss. Aber über allem steht der Wille, sich mit seinen Produkten, Entwicklungen und Dienstleistungen als innovativer Motor und Trendsetter in einem gerade formenden, teils noch ungewissen Wettbewerbsumfeld ‚nach Corona‘ präsentieren zu wollen.“

So hätten zum jetzigen Zeitpunkt alle auf der letzten Veranstaltung präsenten Branchengrößen ihre Teilnahme 2021 verbindlich zugesagt, auch viele KMU und manche Newcomer haben bereits gebucht. Besonders schön sei, wie die Koelnmesse betont, dass der eine oder andere Rückkehrer den zentralen Welthandelsplatz der Zulieferer in Köln wieder favorisiert. Dazu gehört beispielsweise die im Holzwerkstoffbereich international tätige Unternehmsgruppe Finsa. Schon zwei Wochen vor Ende des ersten Early Birds ist über die Hälfte des aufgeplanten Ausstellungsgeländes der interzum bereits fest belegt, zahlreiche Standbuchungen sind in Abstimmung und weitere Flächen veroptioniert. Nach jetzigem Stand wird die kommende Veranstaltung ein hochwertiges, von der Branche durchgehend positiv angenommenes Branchenevents werden, welches direkt an den Erfolg der „Vor-Krisen“-Messe 2019.

Dass die interzum das weltweite Interior Design wie in der Vergangenheit prägen wird, liegt maßgeblich am gelungenen Messekonzept. Dieses wird vom Team des Veranstalters Koelnmesse immer feiner justiert. Neben dem bestens bekannten „interzum award“ wird deshalb die nächste Veranstaltung u.a. mit „Trend Foren“ und „Trend Cases“ überraschen – derzeit noch abstrakte Begriffe, deren ‚Geheimnisse‘ sich aber in Bälde lüften lassen, wie aus Köln verlautet wird.

Nicht zuletzt in strategischer Hinsicht feilt das Messeteam indes an der Erweiterung digitaler Angebote zur interzum. Denn der nun klar erkennbare Schub weltweiter Digitalisierung durch den vormaligen Corona-Lockdown erfordert natürlich auch von Messeveranstaltern kluge Antworten auf die sich abzeichnende neue Wirklichkeit. Die Spannweite erster Lösungsansätze für die interzum 2021 wird dabei von cleveren Marketingmaßnahmen bis hin zur IT-gestützten Messevor- und -nachbegleitung reichen.

Zu Gänze ausgearbeitet ist hingegen die Sicherheits- und Hygienekonzeption für den Event, denn selbstverständlich steht das Wohlergehen aller Aussteller und Besucher im absoluten Mittelpunkt der Überlegungen der Koelnmesse. Mit einem detaillierten Maßnahmepaket das angemessene Hygiene umfasst und den Abstand der Akteure ermöglicht, dabei profitiert die Messegesellschaft im Moment natürlich von der Größe des Messegeländes so wie die konsequenten Vorgaben für die Prozesse an den Eingängen, in den Hallen und auf den Ständen sieht sich die Koelnmesse gut vorbereitet. „Wir setzen auf das professionelle Verhalten der Aussteller und Besucher, werden eine Vollregistrierung der Teilnehmer vornehmen und die Flexibilität und Größe unseres Geländes sowie die Möglichkeiten unserer digitalen Leitsysteme nutzen,“ so Maik Fischer zum Sicherheits- und Hygienekonzept der interzum.


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