Joka
Neupositionierung und Ende der Zusammenarbeit mit Kika/Leiner

Mag. Anna Kapsamer-Fellner, Geschäftsführung Vertrieb & Marketing von Joka. Foto: Joka

Begleitend zum stattfindenden Generationenwechsel im österreichischen Familienunternehmen Joka setzt die 4. Generation der Familie Kapsamer auf eine noch stärkere Partnerschaft mit dem Fachhandel und einer klaren Positionierung als der österreichische Premiumhersteller für gehobene Wohn- und Schlafkultur.

Bereits in den letzten fünf Jahren wurde bei Joka viel in das Design neuer Produktlinien investiert. „Diese werden von den Kunden und Vertriebspartnern hervorragend angenommen und übertreffen die Erwartungen“, so Mag. Anna Kapsamer-Fellner, Geschäftsführung Vertrieb & Marketing.

Joka legt auf das umfangreiche Service für seine Handelspartner großen Wert und hat dafür aktuell die angebotenen Schulungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten durch die Gründung des „JOKA-Campus“ auf neue Beine gestellt. Hier werden neben der Bildung von fachlicher Kompetenz auch Workshops zum Thema Vertrieb und Positionierung angeboten.

Eine zusätzliche Unterstützung bietet Joka den Fachhändlern durch sein dichtes Netz an Schauräumen. Im Jahr 2019 sollen zwei neue Standorte eröffnet werden, um weitere Verkaufsfläche zu bieten. Neben perfekt geschulten Beratern und Beraterinnen, profitieren die Joka Handelspartner in allen Joka Schauräumen von dem ansprechend und modern präsentierten Produktportfolio.

Um den aktuellen Exportanteil von 15% auf 20% auszubauen ist Joka derzeit auch hochaktiv mit der Akquise von Fachhändlern und Handelsagenten im Benelux-Raum beschäftigt. Südtirol und die Schweiz sind neben Deutschland heute die wichtigsten Exportmärkte. Im deutschen Markt ist Joka mit der Schlafsystem-Marke ProNatura besonders erfolgreich. ProNatura wächst laut Unternehmen jährlich im 2-stelligen Prozentbereich. Eine noch stärkere Expansion mit ProNatura ist über ein in der Entwicklung befindliches Franchisekonzept geplant. Der erste Pilotbetrieb startet bereits im Frühjahr 2019 in Salzburg.

Da alle diese Maßnahmen eine stärkere Differenzierung und Konzentrierung erfordern, hat Joka nun einen strategischen Schritt gesetzt. Joka beendet die jahrzehntelange Zusammenarbeit mit Kika/Leiner per 31. Januar 2019. Eine strategische Entscheidung, die nicht zuletzt daraus resultiere, dass von Joka derzeit aufgrund der Ereignisse und Signale der letzten Monate eine erfolgreiche zukünftige Zusammenarbeit nicht mehr gesehen wird.

„Joka gehört zu den Leiner Lieferanten der ersten Stunde. Umso bedauerlicher ist es, dass diese jahrzehntelange gute Partnerschaft hinterfragt werden muss. Aber so wie es in jeder Beziehung passieren kann, ist es auch hier, man hat sich auseinandergelebt“, erklärt DI Johann Kapsamer, geschäftsführender Gesellschafter von Joka. „Mit den bereits eingeleiteten Maßnahmen werden wir die Kika/Leiner-Umsätze jedenfalls kompensieren und dabei in Zukunft noch unabhängiger am Markt agieren können“, ergänzt Mag. Anna Kapsamer-Fellner, Geschäftsführung Vertrieb & Marketing von Joka.


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