Jysk
Erneut Store in der Ukraine schwer beschädigt
Der russische Angriffskrieg in der Ukraine geht unvermindert weiter. Zu Jahresbeginn wurde eine Jysk-Filiale in Saporischschja von Drohnen und Bomben getroffen. „Zum Glück wurde keiner der Mitarbeiter oder Besucher verletzt – und das ist das Wichtigste“, berichtete Yevhen Ivanytsia, Geschäftsführer von Jysk Ukraine, auf dem sozialen Netzwerk Linked In. „Durch die Angriffe wurde das Dach des Gebäudes beschädigt, es kam zu einem Brand, und ein Teil der Waren und Ausrüstung ging verloren. Derzeit schätzen wir das Ausmaß der Schäden und die Zeit, die für die Wiederaufnahme des Betriebs erforderlich ist.“
Ivanytsia erklärte, das Geschäft noch in diesem Winter wieder eröffnen zu wollen: „Wir danken allen für ihre Unterstützung und ihr Verständnis. Wir halten durch und machen weiter.“ Der Angriff war Teil einer der größten russischen Offensiven auf Saporischschja, bei der laut ukrainischen Behörden auch Wohngebäude, ein Einkaufszentrum und andere zivile Infrastruktur beschädigt wurden.
In der Ukraine unterhält Jysk neben seiner Online-Plattform 112 Filialen in 38 Städten und beschäftigt fast 1.000 Mitarbeiter. Immer wieder wurden Filialen durch Angriffe Russlands beschädigt oder zerstört. Trotz des Krieges wurden aber auch neue Filialen in der Ukraine eröffnet.
„Wir vertrauen unserer ukrainischen Landesorganisation und investieren in eine langfristige Präsenz im Land“, hatte Rami Jensen, Präsident und CEO von Jysk, im Oktober 2024 erklärt. „Aber die Geschäftsmöglichkeiten stehen für uns wirklich hinter unseren Mitarbeitern an zweiter Stelle. In dieser tragischen Situation sind für uns unsere Mitarbeiter und ihre Sicherheit am Arbeitsplatz das Wichtigste. Wir orientieren uns an ihnen, was in der Ukraine möglich ist, und sind sehr beeindruckt von ihrem Willen, weiter zu expandieren, sowie von ihrer harten Arbeit und ihrem Engagement für Jysk.“