Jysk
Lieferantenevent mit Fokus auf Nachhaltigkeit
Brabrand (Dänemark) / Shanghai. Jysk hat erstmals ein großes Lieferantenevent in Asien veranstaltet und dazu rund 475 Teilnehmende aus dem Kreis von Lieferanten und internationalen Handelspartnern nach Shanghai eingeladen. Im Mittelpunkt standen die gemeinsame strategische Ausrichtung sowie insbesondere Ziele in den Bereichen Nachhaltigkeit und Compliance.
Das Unternehmen betont, dass Verantwortung über die eigene Geschäftstätigkeit hinausgeht und nur gemeinsam mit Lieferanten Fortschritte bei der Reduktion von Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette erreicht werden können.
Während der Veranstaltung stellte Jysk konkrete Maßnahmen zur Emissionsreduktion auf Fabrikebene, Anforderungen an den Datenaustausch sowie seine von der Science Based Targets Initiative (SBTi) bestätigten Klimaziele vor. Da der Großteil der Emissionen aus der Produktion der Waren stammt, ist die aktive Einbindung der Lieferanten entscheidend. Bis Ende 2028 sollen mindestens 72,5 % der Lieferanten – gemessen an ihren Emissionen – eigene Emissionen berechnen und SBTi-anerkannte Ziele festgelegt haben.
Zudem erhielten die Teilnehmenden Einblicke in Sozial- und Umweltaudits, die über den Verband Amfori durchgeführt werden und deren Anforderungen kontinuierlich verschärft werden, um Arbeitsbedingungen zu verbessern und Umweltbelastungen zu verringern. Das Event unterstreicht die wachsende Bedeutung der Zusammenarbeit insbesondere mit chinesischen Lieferanten.
„Wir möchten ein noch stärkeres gemeinsames Verständnis für unsere strategische Ausrichtung in den Bereichen soziale Verantwortung, Umweltverträglichkeit und Compliance schaffen. Dies ist das erste Mal, dass wir eine Veranstaltung dieser Art in Asien ausrichten, was unterstreicht, wie wichtig die Zusammenarbeit mit unseren chinesischen Lieferanten und Zulieferern ist“, sagt Søren Lip ter Beek, Compliance Manager bei Jysk.
Jysk hat sich außerdem verpflichtet, seine direkten Emissionen (Scope 1 und 2) bis 2032 um 50,4 % gegenüber 2022 zu senken. Insgesamt entfallen rund 98 % der Emissionen auf die Lieferkette (Scope 3), was die zentrale Rolle der Lieferanten bei der Erreichung der Klimaziele verdeutlicht.