Jysk
Umsatzwachstum nach dem Rebranding

In den ersten vier Wochen nach dem Rebranding wuchs auch die Kundenzahl in den Jysk-Filialen. Foto: Jysk

Sechs Monate nach der Umbenennung des Filialisten Dänisches Bettenlager zu Jysk ist der neue Name für 66 Prozent der vom Marktforschungsinstitut Yougov befragten Deutschen ein Begriff. Jeder Vierte von ihnen hat schon dort eingekauft. Darüber hinaus konnte der Umsatz in den ersten vier Wochen nach dem Rebranding im September 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent erhöht werden, wie das Unternehmen mitteilt. Im selben Zeitraum begrüßte Jysk rund 2,4 Millionen Kunden – 13 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Um die Markenbekanntheit weiter zu steigern, sollen über eine umfangreiche „Booster-Kampagne“ im TV, über Anzeigen sowie Digital- und Social-Media-Aktivitäten mehrere hundert Millionen Kontakte erreicht werden. „Das Rebranding von Dänisches Bettenlager zu Jysk ist nicht nur ein Namenswechsel, sondern Teil einer umfassenden Transformation in vielen Bereichen, denn das Unternehmen ist längst mehr als ein ‚Bettenlager‘“, erklärt Christian Schirmer, Country Manager Deutschland. Mit über 960 Stores ist Deutschland der größte Ländermarkt der weltweit über 3.150 Stores umfassenden Jysk-Gruppe, der bei Kunden und Mitarbeitern neu positioniert werden musste. „Und das ist uns mit unserer Strategie gelungen“, so Schirmer. „Wir sind auf einem sehr guten Weg, das große Ziel zu erreichen, die Marke Jysk und unser Angebot von ‚Scandinavian Sleeping & Living‘ in Deutschland fest zu verankern“. 

Beim Rebranding wurden über 40 Prozent des Sortiments ausgetauscht und durch neue, skandinavisch anmutende Artikel ersetzt. Neue Warengruppen wie Bad- und Tischkultur wurden eingeführt. Die erfolgreichsten Warengruppen sind Bathroom, Homeware und Hometextiles. Einen besonderen Fokus legt das Unternehmen auf die konsequente Verzahnung des Omni-Channel Konzepts aus Stores, Online-Shop und Business-to-Business (B2B). Die letzten zwei Jahre hätten gezeigt, dass Online-Käufe, die Nutzung von Click & Collect sowie die Nutzung von Home Delivery ein Trend sind, der auch in Zukunft für Käufer zunehmend relevant sein werde. Das Kaufverhalten habe sich zuletzt deutlich verändert, so Schirmer: „Wir gehen davon aus, dass die Relevanz von lokalen Anbietern für den Einkauf sich noch weiter verstärken wird. Das heißt, es wird neben Online-Käufen auch wieder mehr vor Ort in den Stores oder vorab durch das Customer Service Center, unseren bundesweiten Kundenservice das Einkaufserlebnis durch kompetente Beratung gesucht.“


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