Küchenarbeitsplatten in Österreich 2025
Markt verzeichnet gestiegene Nachfrage

Foto: Pexels

Wien (Österreich). Der österreichische Markt für Küchenarbeitsplatten wuchs im Jahr 2025 wieder moderat: Die Herstellererlöse stiegen um 2,9% gegenüber dem Vorjahr auf 81,2 Mio. Euro. Das geht aus der aktuellen Marktstudie „Branchenradar Küchenarbeitsplatten in Österreich“ des Marktforschungsinstituts Branchenradar.com Marktanalyse hervor.

Der österreichische Küchenmöbelmarkt hat sich im vergangenen Jahr etwas erholt. Als Komplementärprodukt wuchs auch die Nachfrage nach Küchenarbeitsplatten moderat. Der Trend zu höherwertigen Arbeitsplatten hielt dabei an. Insbesondere die Nachfrage nach Küchenarbeitsplatten mit Keramikbeschichtung war hoch. Im Jahresvergleich wurden um rund 8% mehr verkauft, nicht zuletzt, weil das Angebot in der Möbelgroßfläche deutlich ausgebaut wurde. 

„Das Geschäft mit Möbel-Filialisten entwickelte sich im vergangenen Jahr erkennbar besser als mit Küchenstudios“, sagt Veronika Beitel, Autorin der Studie. Grund dafür ist, dass Konsumenten vermehrt bei Küchenmöbeln sparen, statt einer Markenküche eine Handelsmarke kaufen, dafür aber bei der Ausstattung auf Exklusiveres setzen, beispielsweise eine Arbeitsplatte aus Naturstein oder Keramik. „Für Hersteller höherwertiger Küchenarbeitsplatten sind Filialisten deshalb ein Wachstumsmarkt, der höhere Aufmerksamkeit verdient“, so Beitel. „Zwar wurden zuletzt noch knapp zwei Drittel der Erlöse mit Küchenstudios erzielt, das stärkere Wachstumspotenzial sehen wir jedoch in der Großfläche“.


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