„#KüchenTreffdesJahres 2026“
Spürbare Aufbruchstimmung
Wildeshausen. Der KüchenTreff hat seine Gesellschafter am 18. April zum „#KüchenTreffdesJahres 2026“ geladen. Unter dem Motto „Ein Verband. Ein Gefühl.“ kamen rund 180 Teilnehmer nach Wildeshausen. Gemeinsam blickten sie auf ein erfolgreiches Jahr zurück und setzten Impulse für die zukünftige Ausrichtung des Verbandes.
Bereits vor dem offiziellen Start der Veranstaltung wurde das Motto erlebbar. Am Vormittag hatten die Mitglieder die Möglichkeit, ganz individuell in den Tag zu starten: Ob beim gemeinsamen „LaufTreff“, bei einer Yoga-Session oder im persönlichen Gespräch. Der Fokus lag auf Begegnung, Bewegung und einem bewussten Ankommen. Ergänzt wurde das Angebot durch die Möglichkeit, professionelle Business-Porträts vor Ort erstellen zu lassen. Ein besonderes Highlight war zudem die Besichtigung der Verbandszentrale.
Wachstum in herausfordernden Zeiten
Die versammelten Gesellschafter ließen das Geschäftsjahr 2025 Revue passieren: Zwischen Januar und Dezember 2025 wurden insgesamt 58 neue Mitglieder begrüßt (Inland 13, international 45). Somit ist die Anzahl der Mitglieder, unter Berücksichtigung von Austritten und Geschäftsaufgaben, auf insgesamt 694 gestiegen. Auch die Zahl der angeschlossenen Verkaufsstellen wuchs effektiv im selben Zeitraum um 57 von 671 auf 728 Küchenstudios. Auch wirtschaftlich entwickelte sich der Verband stärker als der Branchendurchschnitt und konnte die Geschäftszahlen um 7,4% steigern. Die Verbandsarbeit wird laut KüchenTreff auch weiterhin konsequent auf Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Marketing und neue Vertriebsansätze ausgerichtet. Ziel bleibe es, die Mitglieder bestmöglich im Tagesgeschäft zu unterstützen und gleichzeitig neue Wachstumschancen zu erschließen.
In ihren Beiträgen ordneten die beiden Geschäftsführer Daniel Borgstedt und Marko Steinmeier die Entwicklung ein und gaben zugleich einen Ausblick auf die kommenden Monate: „Wir wachsen nicht um jeden Preis, wir wachsen mit Qualität. Dass wir uns wirtschaftlich besser entwickeln als der Markt, zeigt, dass unser Weg funktioniert: nah an den Mitgliedern, klar in der Strategie und mutig in der Umsetzung.“
Impulse für die Zukunft
Für inhaltliche Highlights sorgten zwei Vorträge: Boris Hedde, Geschäftsführer des IFH Köln, gab fundierte Einblicke in aktuelle Entwicklungen des Einzelhandels mit und stellte drei zentrale Fragen in den Raum: Wo kommen wir her? Wo wollen wir hin? Und wie sehen die Lösungen dafür aus? Seine Antwort: Emotion, Erlebnis und neue Geschäftsmodelle werden zum entscheidenden Differenzierungsfaktor.
Ergänzt wurde diese Perspektive durch einen praxisnahen Blick auf den Lebensmitteleinzelhandel: Der ehemalige Fußballprofi und Bundesliga-Trainer Holger Stanislawski, der seit 2014 einen der größten Rewe-Märkte Norddeutschlands in Hamburg Winterhude führt, zeigte, wie moderne Verkaufskonzepte heute funktionieren: mutig, emotional und konsequent kundenorientiert. Er teilt im Rahmen des Vortrags seine Event-Ideen mit den anwesenden KüchenTreff-Händlern.