Kesseböhmer – Produkte & Konzepte
Die „tote“ Ecke lebt

„LeMans“ nutzt die sonst „tote“ Ecke und bringt den gesamten Inhalt bis vor die Küchenfront. Fotos: Kesseböhmer

Kesseböhmer haucht der „toten“ Ecke neues Leben ein. Mit dem Eckschrankauszug „LeMans“ zeigte der Beschlaghersteller bei der Sicam eine Lösung, um den normalerweise schwer zugänglichen Raum im Unterschrankbereich optimaler zu nutzen.

Neue Programme | Das Unternehmen stellte auf seinem Messestand dazu zwei vergleichbare  Ausstattungen für Unterschränke – „LeMans“ und normale Auszugböden – gegenüber, um die Unterschiede an reiner Stellfläche zu verdeutlichen. Das Ergebnis: Das System bietet bis zu 70 Prozent mehr Staufläche gegenüber einem Schrank mit Auszügen neben der „toten“ Ecke.

Drehen und Schwenken

„LeMans“ nutzt den gesamten Raum und bringt mit einer Kombination aus Drehen und Schwenken den Inhalt vor die Küchenfront. Dabei lassen sich die Tablare, deren Geometrie an die französische Rennstrecke erinnert, einzeln jeweils vollständig herausfahren. Da jedes Tablar bis zu 25 kg tragen kann, können auch schwere Gegenstände untergebracht werden. Die runde Form passt sich der von Töpfen und Pfannen an, die auch über die Reling hinausragen können, was weitere Staufläche bringt. Durch die Höhenverstellbarkeit finden auch hohe Töpfe Platz. „LeMans“ gibt es auch für Highboards und Hochschränke. Die patentierte Vier-Arm-Gelenktechnik fährt die Tablare in jeder Ausstattung sicher und fließend vor. Der gedämpfte Selbsteinzug steht auch bei Maximalbelastung für leises Schließen.

Dezente Lifttechnik

Ein Beispiel für dezente Lifttechnik zeigten die Niedersachsen in Pordenone mit dem kleinen, kräftigen Klappenbeschlag „FREEspace“. Dieser präsentiert sich mit minimaler Einbautiefe und schlanker Frontanbindung deutlich abgespeckt. Der Beschlag mit integrierter Schließdämpfung deckt – auch in den „Push-to-open“-Varianten – eine breite Fronthöhenrange ab. Aufmerksamkeit erregte auf der Sicam auch das Organisationssystem „SpaceFlexx“, das das Vorratsdosenchaos beenden soll. Der Einsatz für den Auszug, besteht aus flexiblem und leistungsfähigem „nesttex“; darin lassen sich Vorratsdosen unterschiedlicher Größe und Form sowie die passenden Deckel übersichtlich verstauen.

Small & smart

Mit der „urban smart kitchen“ zeigte Kesseböhmer, wie die Technik Stauraum auf kleinen Grundrissen optimal ausnutzt und Übersicht sowie komfortablen Zugriff auf den Inhalt schafft. Die „Smart Box“ versetzte eingesetzte Beschläge in „Smart-home“-Bereitschaft, so dass sie sich auch per Sprache steuern ließen. Besonders gut kam in Pordenone der „TopSwing“ an. Der kindersichere Klapp-Esstisch hängt platzsparend an der Wand und senkt sich bei Bedarf nach der Ein-Hand-Entriegelung dank integrierter Dämpfung sanft ab.

Metall, Holz und … „OrganiQ“

Das Holzwerk Rockenhausen komplettierte den Sicam-Auftritt mit „CombiLine“, einem flexiblen Programm für den Einstieg. Es arbeitet sowohl mit vertikalen, aber vor allem mit horizontalen Einteilungen. Das Unternehmen setzt neben Holz künftig auch auf das inzwischen zur Serienreife weiterentwickelte innovative und nachhaltige Material „OrganiQline“. leo

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