Kettnaker
Herkunftslabel „Möbel Made in Germany“

Wolfgang Kettnaker (links), geschäftsführender Gesellschafter der Kettnaker GmbH & Co. KG, nimmt die „Möbel Made in Germany“-Urkunde aus den Händen von VDM-Geschäftsführer Jan Kurth entgegen. Foto: Ingo Rack

Die Kettnaker Möbelmanufaktur darf das Herkunftslabel „Möbel Made in Germany“ verwenden. Der geschäftsführende Gesellschafter, Wolfgang Kettnaker, nahm jetzt die Urkunde dazu entgegen. 

Der Chef des Herstellers von hochwertigen Möbelsystemen freute sich, „dass wir mit dem Gütesiegel unser nachhaltiges Wirtschaften am Standort Deutschland gegenüber den Verbrauchern noch mehr betonen können“. 

„Dank ‚Möbel Made in Germany‘ werden die durchdachten Systemmöbel von Kettnaker im In- und Ausland noch stärkere Aufmerksamkeit erfahren“, sagte Jan Kurth, Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM), der die Urkunde im Rahmen des erstmalig veranstalteten Showroom-Events Designweek überreichte.

Die 1870 gegründete Kettnaker GmbH & Co. KG fertigt am Firmensitz im oberschwäbischen Dürmentingen exklusive und frei planbare Möbelsysteme. Die Produktpalette umfasst Sideboards, Kleiderschränke, Tische, Regalsysteme und Betten für alle individuellen Einrichtungswünsche. Auch für das Homeoffice gibt es multifunktionale Lösungen, wie etwa ein Regal mit integrierter, ausklappbarer Arbeitsfläche. Der Vertrieb erfolgt über rund 300 gehobene Einrichtungshändler weltweit. Im vergangenen Jahr setzte das in fünfter Generation geführte Traditionsunternehmen 15,6 Millionen Euro um, ein Plus von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Auftragseingang wuchs um 18 Prozent auf den Rekordwert von 17,5 Millionen Euro.

Das geographische Herkunftsgewährzeichen „Möbel Made in Germany“ steht für Qualitätsmöbel aus deutscher Produktion. Der VDM hat das Label im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem renommierten Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung (RAL) entwickelt. Verlangt wird, dass Konstruktion, Montage und Qualitätsprüfung in Deutschland erfolgen. Zudem muss der für die Qualität relevante Herstellungsprozess überwiegend in Deutschland stattfinden. Überwacht wird die Einhaltung der Kriterien von der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM). Die zertifizierten Möbelprogramme dürfen gut sichtbar für den Endverbraucher mit dem neuen Label ausgezeichnet werden. 


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