Kika/Leiner
Große Investitionen geplant

CEO Reinhold Gütebier: "Wir haben kika/Leiner zurück auf Erfolgskurs gebracht."

Für 2020 sind bei kika/Leiner große Investitionen in Einrichtungshäuser, das Marketing sowie E-Commerce geplant.

Das erste Jahr der neuen kika/Leiner Geschichte ist erfolgreich abgeschlossen. Bestandskunden konnten zurückgewonnen, neue Zielgruppen erschlossen werden. Intern wurden zahlreiche Reformprozesse angestoßen, die letztlich zu einem Ergebnis geführt haben, das deutlich über Plan liegt.

„Das vergangene Jahr war ein großer Erfolg. Mit vereinten Kräften haben wir geschafft, was noch vor einiger Zeit undenkbar war: Wir haben kika/Leiner zurück auf Erfolgskurs gebracht“, zieht CEO Reinhold Gütebier Bilanz. Das erste Sanierungsjahr wurde zweistellig besser abgeschlossen als im Plan vorgesehen. „Ich möchte dem gesamten Team danken und zu diesem Erfolg gratulieren! Den Weg, den wir eingeschlagen haben, müssen wir nun konsequent weitergehen. Unser Ziel, innerhalb von drei Jahren wieder schwarze Zahlen zu schreiben, ist mehr als greifbar.“ Die To Do Liste des Managements ist jedenfalls nicht kürzer geworden. Für das laufende Jahr sind Umbauten sowohl bei kika- als auch Leiner-Einrichtungshäusern in ganz Österreich geplant. Und eine neue Werbelinie steht in den Startlöchern. Grund zu feiern bietet auch ein großes Jubiläum: „Leiner wird heuer 110 Jahre und das macht uns sehr stolz. Die Weichen für viele weitere Geburtstage sind jedenfalls gestellt“, so Gütebier.

Schon im letzten Jahr wurde mit einer eigenen Deko-Task-Force die Warenpräsentation auf ein neues Level gehoben, um Kunden nicht mehr nur einzelne Möbelstücke zu zeigen, sondern sie mit fertigen Einrichtungsideen zu inspirieren. 2020 geht man noch einen Schritt weiter: Das Ausstellungskonzept des im September 2019 rundum erneuerten kika-Hauses in Eugendorf bei Salzburg wird auf weitere Standorte übertragen. Fünf Einrichtungshäuser werden großflächig umgebaut, eine Filiale bekommt sogar eine neue Fassade – und das alles bei laufendem Betrieb. Neben einem neuen Category Management wurde in den 26 kika- und 16 Leiner-Einrichtungshäusern in ganz Österreich ein umfassendes Schulungsprogramm für die Einrichtungsberater gestartet.

kika und Leiner bekommen neue Online-Shops

Auch wenn der stationäre Handel nach wie vor das Kerngeschäft des österreichischen Traditionsunternehmens ist, so darf ein modernes Möbelhaus das Online-Geschäft nicht vernachlässigen. Hinter den Kulissen wurde bei kika/Leiner daher intensiv an einer neuen E-Commerce-Strategie gearbeitet, noch im ersten Halbjahr soll das Ergebnis für Kunden sichtbar werden.

Neue Werbelinie und neue Standorte

Dass kika/Leiner wieder positiv in die Zukunft blickt und sich erneuert, werden Kunden auch bald in der Werbung spüren. In Kürze werden für beide Marken neue Außenauftritte präsentiert, um die Profile zu schärfen und für eine klarere Differenzierung zu sorgen. Leiner wird aufbauend auf der langen Tradition zum Möbelhaus für die gehobene Mitte mit einem Schwerpunkt bei den Top-Marken. kika wird zum Möbelhaus vom starken Preiseinstieg bis zur guten Mitte für eine etwas jüngere Zielgruppe. 
Zudem verrät CEO Reinhold Gütebier Pläne eines neuen Leiner-Konzepts, das sich gerade in Vorbereitung befindet: „Wir werden neue, kleinere Standorte eröffnen mit einer Verkaufsfläche von etwa 1.000 qm mit Fokus auf Küchen, insbesondere in den Landeshauptstädten. Mehr will ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht verraten, aber feststeht: Wir haben noch viel vor!“


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