Küchenquelle
Stellt sich für die Zukunft auf

Küchenquelle-Geschäftsführer Andreas Rode (l.) und Daniel Haberkorn streben einen profitablen und stabilen Wachstumskurs an. Foto: Lehmann

Küchenquelle arbeitet seit einiger an der digitalen Zukunft der Küchenplanung beim Kunden zu Hause und der digitalen Transformation des Unternehmens. Um den Prozess erfolgreich zu gestalten, hat das Traditionsunternehmen in diesem Jahr weitere notwendige Schritte eingeleitet und teilweise bereits umgesetzt, über die Geschäftsführer Andreas Rode und Daniel Haberkorn heute am Stammsitz in Nürnberg informiert haben.

Dazu gehören eine Umfirmierung der Kiveda-Gruppe zur küchenquelle Group GmbH, eine Anpassung der Organisations- und Kostenstruktur für mehr Effizienz, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit, eine Verstärkung der Kompetenzen in den Bereichen Vertrieb und Marketing sowie eine Stärkung des Verkaufsprozesses mit Mixed-Reality-Technologie.

Umfirmierung zur Küchenquelle Group und Stärkung der Marke

Hieß die Muttergesellschaft der küchenquelle bisher Kiveda Group GmbH, firmiert die Mut-ter ab sofort unter Küchenquelle Group GmbH. Damit will das Unternehmen einerseits die Marke Küchenquelle stärken. Und andererseits die Wettbewerbsvorteile, die die hohe Bekanntheit der Marke gewährleiste, bestmöglich ausschöpfen. In einer aktuellen Umfrage bestätigt das Marktforschungsinstitut GfK der Küchenquelle eine gestützte Markenbekanntheit von 54%.

Mit der Umfirmierung der Küchenquelle-Muttergesellschaft agiert nun auch das Schwester-IT-Unternehmen Island Labs GmbH eigenständig, um Anwendungspotenziale, die über die Küchenplanung hinausgehen, global und konsequent nutzen zu können – ob Interior Design, Retail oder Immobilien. Der Sitz der Küchenquelle Group bleibt unverändert Nürnberg, während Island Labs in Berlin angesiedelt ist. Island Labs bleibt der strategische Partner im digitalen Transformationsprozess und entwickelt gemeinsam mit und für Küchenquelle digitale Planungslösungen weiter.

Im Zuge der Umfirmierung hat das Unternehmen die Geschäftsführungsstruktur angepasst: Andreas Rode zeichnet als Geschäftsführer für die Bereiche Finanzen, IT, HR und Opera¬tions verantwortlich. Neu an seiner Seite ist seit Januar 2020 Daniel Haberkorn, der als weiterer Geschäftsführer die Bereiche Marketing und Vertrieb innehat.

Konzentration auf Kernkompetenzen für mehr Wettbewerbsfähigkeit

Das Ziel von küchenquelle ist ein profitabler, stabiler Wachstumskurs und die Konzentration auf die Kernkompetenzen. Eine Anpassung der Organisations- und Kostenstruktur soll Effizienz, Flexibilität, Wettbewerbsfähigkeit und Kundenorientierung steigern. Auf dieser Basis will Küchenquelle mit einem schlagkräftigen Team erfolgreich und kundenfokussiert im Markt agieren, zudem ein attraktiver Arbeitgeber sein. Dazu plant das Unternehmen zum Beispiel ab September beginnend den Umzug in ein neues, modern ausgestattetes Firmengebäude in Nürnberg, in dem alle Abteilungen – anders als jetzt – unter einem Dach vereint sind. Neben einer verbesserten Zusammenarbeit trage dies auch zur Optimierung von Produktivität und Effizienz der gesamten Organisation bei.

Auslöser für die notwendigen Maßnahmen sind die Ergebnisse der letzten beiden Ge-schäftsjahre. Zwar verzeichnete Küchenquelle 2019 ein Umsatzplus von rund 15% im Vergleich zum Vorjahr auf 95 Mio. Euro, dennoch schloss das Unternehmen die letzten beide Geschäfts¬jahre jeweils mit Verlusten ab. „Unser Wachstum zeigt, dass immer mehr Menschen, die eine neue Traumküche suchen, unsere Beratungskompetenz und Dienstleistung nutzen“, erläutert Geschäftsführer Andreas Rode. „Darin besteht großes Potenzial für einen nachhaltig profitablen, stabilen Wachstumskurs, mit dem wir die Zukunft und die Wettbewerbsfähigkeit von Küchenquelle und damit die Arbeitsplätze unserer engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig sichern.“ Die aktuellen Umsatz- und Ertragszahlen stimmen das Unternehmen zuversichtlich, bereits 2021 den Turnaround zu erreichen. Voraussetzung hierfür ist, dass die konjunkturelle Lage stabil bleibt bzw. Covid-19 keine weiteren Einschränkungen fordert.

Mehr dazu, wie sich Küchenquelle für die Zukunft rüstet, lesen Sie in der Oktober-Ausgabe des küche&bad forum.


zum Seitenanfang

zurück