Kuper
Insolvenzantrag gestellt

Anfang 2019 begrüßte Dr. Jürgen Kürlemann (5.v.l.) noch den Handwerksminister der Elfenbeinküste und seine Delegation. Foto: Kuper

Die Firma Heinrich Heinrich Kuper GmbH & Co. KG ist insolvent. Das Amtsgericht Bielefeld hat mit Beschluss vom 1. August 2019 Dr. Hendrik Heerma zum vorläufigen Insolvenzverwalter der bestellt.
Das 1933 gegründete Unternehmen entwickelt und produziert Anlagen und Maschinen zur Bearbeitung von Furnieren und Massivhölzern sowie Verpackungsmaschinen und gilt bei furnierverarbeitenden Maschinen für die Möbelindustrie als Weltmarktführer. Außerdem unterhält Kuper einen Handel mit gebrauchten und neuen Anlagen.
Ende 2014 hatte die Firmenleitung bereits mit Entlassungen auf die verschlechterte Geschäftsentwicklung reagiert und 109 Mitarbeitern, davon 98 am Standort Rietberg gekündigt. Sie wurden in einer Auffanggesellschaft zunächst weiterbeschäftigt.
„Der Insolvenzantrag ist uns mit Blick auf die lange Tradition unseres Hauses schwergefallen“, sagte Dr. Jürgen Kürlemann, Geschäftsführer von Kuper. „Wir sind jedoch zuversichtlich, das Unternehmen gemeinsam mit der Belegschaft zukunftsfähig aufstellen zu können.“
Ziel des vorläufigen Insolvenzverwalters ist die Fortführung des Betriebes sowie die Weiterbeschäftigung der rund 250 Mitarbeiter in Rietberg und in drei deutschen Zweigniederlassungen zu gewährleisten. Dr. Heerma: „Zunächst einmal ist wichtig, dass der Betrieb vollumfänglich fortgeführt wird. Sehr zeitnah werden wir Gläubiger, Insolvenzgericht, Arbeitnehmer, Kunden und Lieferanten über die Fortschritte des Verfahrens informieren.“
Dr. Hendrik Heerma von der Sozietät FRH Fink Rinckens Heerma Rechtsanwälte Steuerberater ist in der Möbelindustrie bekannt geworden u. a. durch sein Engagement für den Möbelproduzenten Schieder.


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