Lixil/Grohe
Solarpark für den Hemeraner Standort

Das Grohe-Werk in Hemer. Foto: Grohe

Der japanische Baustoffkonzern Lixil, zu dem seit 2014 auch die Sanitärmarke Grohe gehört, plant den Bau einer insgesamt rund 20.000 qm großen Freiflächen-Photovoltaikanlage am Hemeraner Standort. Die Inbetriebnahme soll Anfang 2022 erfolgen.

Die aktuellen Arbeiten auf der brachliegenden Fläche in Vorbereitung auf den bevorstehenden Bau des Solarparks schließen sich an eine zweijährige Planungsphase an. Nach verschiedenen Planungsszenarien sind die Dachflächen der Produktions- und Logistikhallen aufgrund des Umfangs der Photovoltaikanlage aus statischen Gründen nicht in Betracht gekommen. Der Solarpark soll sich schonend in das Gesamtumfeld am Industriepark Edelburg einbetten und reihe sich in eine Vielzahl an Aktivitäten zur Steigerung der Nachhaltigkeit am Standort ein.
 
Bereits 2015 wurde in Hemer ein Blockheizkraftwerk in Betrieb genommen. Die Anlage dient der Gewinnung von elektrischer Energie bei gleichzeitiger Nutzung der Abwärme für den Eigengebrauch. Dadurch werden jährlich bis zu 1.200 Tonnen CO2 eingespart und bis zu 3.400.000 kWh Strom pro Jahr produziert. Letzteres entspricht einem Verbrauch von 680 Vier-Personen-Haushalten. Zusammen mit dem Blockheizkraftwerk soll der geplante Solarpark perspektivisch zu einer eigenständigen Stromerzeugung von über 20% am Standort beitragen. Auch die Wasseraufbereitungsanlage „Albatros“ leistet in Hemer einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit. Sie reduziert Abfallprodukte, die das Werksgelände verlassen, um möglichst viele Ressourcen wiederzuverwenden. Mit der Anlage werden 97% an Abwasser wiedergewonnen.
 
Thomas Fuhr, Leader Fittings, LIXIL International und Co-CEO Grohe AG: „Nachhaltigkeit wird bei uns in allen Bereichen kontinuierlich mitgedacht und gefördert. Der neue Solarpark ist ein wichtiger Beitrag, unseren CO2-Fußabdruck mit eigenen Maßnahmen weiter zu senken. Bereits seit April 2020 produzieren wir für die Marke GROHE CO2-neutral und kompensieren bislang nicht vermeidbare CO2 Emissionen mit Hilfe von zwei Ausgleichssprojekten in Indien, bei dem ein Wasserkraftwerk unterstützt wird, sowie in Malawi, bei dem der Erhalt von Wasserbohrlöchern zur Trinkwassergewinnung fokussiert wird.“
 
Werkleiter und Standortverantwortlicher Markus Ebner-Maibaum: „Besonders im Produktionsbereich hier am Standort ist der Solarpark eine wichtige Ergänzung zu unseren Anstrengungen, Prozesse so ressourcen- und energieschonend wie möglich zu betreiben. In Zeiten schwindender Ressourcen und steigender Energiepreise freue ich mich nach der erfolgreichen Inbetriebnahme unseres Blockheizkraftwerks daher sehr, dass wir nun auch einen Solarpark hier am Standort verwirklichen können.“


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