Lixil
Steigert Kerngewinn deutlich
Tokio (Japan). Der japanische Hersteller Lixil, zu dem auch die Marke Grohe gehört, hat im Geschäftsjahr 2026, das im März endete, einen Umsatz von umgerechnet 8,3 Mrd. Euro (1.510,7 Mrd. Yen) erwirtschaftet. Das ist ein leichtes Wachstum von 0,4% im Vergleich zum Vorjahr. Der Kerngewinn stieg im Vergleich um 22,9% auf 208 Mio. Euro (38,5 Mrd. Yen).
In Japan nutzte das Unternehmen laut eigener Aussage die Nachfrage nach Wassertechnologieprodukten im Renovierungsbereich und profitierte von den positiven Effekten der Preisoptimierung, was zu höheren Umsätzen führte. Bei Produkten im Bereich Gebäudeausstattung stiegen die Renovierungsumsätze zwar, der Rückgang im Wohnungsneubau wirkte sich jedoch negativ aus.
Der Gesamtumsatz des Japan-Geschäfts stieg um 0,5% auf 5,5 Mrd. Euro (1.023,4 Mrd. Yen). Der Umsatz im internationalen Geschäft erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 % auf 2,8 Mrd. Euro (520,9 Mrd. Yen). Trotz anhaltend schwacher Nachfrage in den USA und China erzielte Lixil durch höhere Umsätze bei Armaturen und Fittings in Europa sowie durch die Erschließung von Märkten wie dem Nahen Osten und Indien Wachstum.
Während der Rückgang im Wohnungsneubau das Japan-Geschäft belastete, glichen höhere Renovierungsumsätze und Preisoptimierungen dies aus. Im internationalen Geschäft verbesserte sich der Kerngewinn, da Lixil in Europa und dem Nahen Osten die Verlagerung hin zu Produkten mit höherer Wertschöpfung weiter vorangetrieben hatte. Die Kerngewinnmarge verbesserte sich insgesamt um 0,5 Prozentpunkte auf 2,5%.
Das EBITDA spiegelt die Ertragskraft unseres Kerngeschäfts wider und stieg um 38,3 Mio. Euro (7,1 Mrd. Yen) auf 657 Mio. Euro (121,6 Mrd. Yen). Der Nettogewinn betrug 43,8 Mio. Euro (8,1 Mrd. Yen) und verbesserte sich somit trotz höherer sonstiger Aufwendungen und Finanzierungskosten um 33 Mio. Euro (6,1 Mrd. Yen).
Kinya Seto, CEO von Lixil, sagt: „Im Geschäftsjahr 2026 erzielten wir trotz größerer Herausforderungen als erwartet sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn ein Wachstum gegenüber dem Vorjahr. Der Kerngewinn übertraf unsere ursprüngliche Prognose. In Japan glich das Wachstum im Renovierungsgeschäft, auf dem ein kontinuierlicher Fokus liegt, die rückläufige Nachfrage nach Neubauten aus und führte zu höheren Gewinnen in allen Segmenten. Im internationalen Geschäft erzielten wir eine deutliche Verbesserung des Kerngewinns, insbesondere in Europa und der IMEA-Region. Unsere strategischen Initiativen, darunter Strukturreformen und die Verlagerung hin zu Produkten mit höherer Wertschöpfung, schreiten voran und zeigen zunehmend Wirkung.“