Lixil
Steigert Kerngewinn signifikant

Tokio (Japan). Der japanische Hersteller von Wassertechnologien Lixil, zu dem auch die Marke Grohe gehört, hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 einen Umsatz von umgerechnet 6,2 Mrd. Euro (1.138,5 Mrd. Yen) erwirtschaftet. Der Kerngewinn stieg dabei um 17,5% auf 200 Mio. Euro (36,5 Mrd. Yen).

In Japan stieg der Umsatz um 1% gegenüber dem Vorjahr auf 4,1 Mrd. Euro (779,1 Mrd. Yen). Der zurückgehende Umsatz im Wohnungsneubau wurde laut Lixil durch das Wachstum bei Renovierungsumsätzen für Wasser- und hochisolierende Produkte ausgeglichen. In den internationalen Märkten sank der Umsatz um 2% auf 2,1 Mrd. Euro (385,1 Mrd. Yen). Währungsbereinigt ging der Umsatz um 3% zurück. Dieser Rückgang trotz starker Umsätze in Europa, dem Nahen Osten und Indien war laut dem Unternehmen primär auf die anhaltend schleppende Nachfrage in den USA und China sowie auf die geringeren Einnahmen infolge der Übertragung des US-Badgeschäfts im letzten Geschäftsjahr zurückzuführen.

Im Japan-Geschäft glichen die positiven Effekte von Preisoptimierungen und höheren Renovierungsumsätzen den Anstieg der Vertriebs- und Verwaltungskosten (SG&A), wie etwa steigende Arbeitskosten, aus. Das internationale Geschäft verzeichnete einen höheren Kerngewinn, getrieben durch Umsatzwachstum in Europa, dem Nahen Osten und Indien sowie einen verbesserten Produktmix. Die Kerngewinnmarge verbesserte sich um 0,5 Prozentpunkte auf 3,2%.

Der Nettogewinn verbesserte sich im Vorjahresvergleich um 40,5 Mio. Euro (7,5 Mrd. Yen) auf 63,7 Mio. Euro (11,8 Mrd. Yen). Diese Entwicklung trotz eines Anstiegs bei sonstigen Aufwendungen und Finanzierungskosten wurde laut Lixil durch die Verbesserung des Kerngewinns und einen Rückgang der Ertragsteueraufwendungen unterstützt.


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