Logimat 2027
Verbindung von Mensch und Technik im Fokus

Foto: Gassner

Stuttgart. Die Vorbereitungen für die nächste Ausgabe der Logimat haben begonnen: Die Internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement findet unter dem Motto „Mind meets Machine – What's next?“ vom 16. bis 18. März 2027 in Stuttgart statt. 

Mit dem neuen Leitmotiv will die Messe die intelligente Verbindung von menschlichem Know-how und technologischer Leistungsfähigkeit in den Mittelpunkt rücken. Künstliche Intelligenz, autonome mobile Roboter (AMR), humanoide Robotik und intelligente Automatisierungslösungen entwickeln sich mit hoher Dynamik weiter und verändern Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Gleichzeitig bleiben Erfahrung, Kreativität, Entscheidungsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein des Menschen unverzichtbar. Die entscheidende Frage lautet nach den Veranstaltern der Messe heute nicht mehr, welche Aufgaben Maschinen übernehmen können, sondern wie das Zusammenspiel von Mensch und Technologie neue Potenziale erschließt.

„Die Logimat ist der Ort, an dem Zukunftstechnologien sichtbar und erlebbar werden“, sagt Messeleiter Michael Ruchty von der Euroexpo Messe- und Kongress-GmbH, der Veranstalter der Logimat. „Mit ‚Mind meets Machine – What's next?‘ wird gezeigt, wie eng menschliche Kompetenz und technologische Innovation inzwischen miteinander verbunden sind. Gleichzeitig steht ,meets‘ für die Messe selbst – als Plattform, auf der Menschen auf Maschinen und Systeme, Software und neue Ideen treffen.“ Dabei umfasse der Begriff „Machine“ bewusst das gesamte Spektrum der Intralogistik. Neben KI-Anwendungen, Robotik und autonomen Fahrzeugen gehören dazu ebenso Flurförderzeuge, Fördertechnik, Lager- und Regalsysteme, Verpackungsmaschinen, Softwarelösungen sowie die zahlreichen weiteren Technologien, die moderne Lieferketten effizient und resilient gestalten.

Besonders deutlich werden die Entwicklungen laut den Veranstaltern bei den technologischen Schwerpunktthemen der zukünftigen Messen: Künstliche Intelligenz hat den Schritt von visionären Konzepten in die industrielle Praxis vollzogen. Sie unterstützt Unternehmen bereits heute bei Planung, Steuerung und Optimierung logistischer Prozesse. Autonome mobile Roboter entwickeln sich zunehmend zum integralen Bestandteil vernetzter Materialflusssysteme. In immer engerer Abstimmung arbeiten sie dabei mit Warehouse-Management- und Warehouse-Control-Systemen zusammen. Gleichzeitig rückt die humanoide Robotik stärker in den Fokus. Fortschritte bei Sensorik, Bewegungskoordination und Greiftechnik eröffnen neue Perspektiven für Anwendungen in Bereichen, in denen klassische Automatisierung bislang an Grenzen stößt.


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