Möbel Fischer
Erhält Auszeichnung „Goldener Kinderwagen“

Geschäftsführerin Franziska Fischer (4.v.l.) und Prokurist Tim Bauer (3.v.l.) freuen sich über den „Goldenen Kinderwagen“. Es gratulieren Landrat Alexander Tritthart (r.), Bürgermeister Dr. German Hacker (hinten) und der Arbeitskreis für Familie und Beruf: Thomas Wächtler (l.), Knut Harmsen, Katja Engelbrecht-Adler (3.v.r.), Claudia Wolter (2.v.r.) und Susanne Wissner. Foto: Landratsamt ERH/Stephanie Mack

Herzogenaurach. Für besondere Familienfreundlichkeit hat Landrat Alexander Tritthart die siebte Auszeichnung „Goldener Kinderwagen“ des Bündnisses für Familie im Landkreis Erlangen-Höchstadt an Möbel Fischer in Herzogenaurach verliehen.

Das Familienunternehmen unter der Leitung von Geschäftsführerin Franziska Fischer setzt seit Jahren auf eine konsequent familienfreundliche und lebensphasenorientierte Personalpolitik. Insgesamt 65 Beschäftigte an den Standorten Herzogenaurach und Forchheim profitieren von flexiblen Arbeitsbedingungen, die es ermöglichen, Familie und Beruf gut miteinander zu vereinbaren.

Die Übergabe fand im Rahmen der Wanderausstellung „Papa macht das schon“ in der Küchenabteilung des Möbelhauses statt. Die Ausstellung zeigte in 18 künstlerisch gestalteten Plakaten, wie vielfältig und modern Vaterschaft heute gelebt wird. Landrat Alexander Tritthart betonte die Vorbildfunktion des Unternehmens: „Möbel Fischer zeigt beispielhaft, wie moderne Familienfreundlichkeit aussieht. Die Ausstellung hier zu zeigen, passt deshalb hervorragend. Dieses Unternehmen lebt vor, wie Eltern Verantwortung in Beruf und Familie gleichermaßen übernehmen können.“

Möbel Fischer lebt Familienfreundlichkeit auf vielen Ebenen und zeigt, wie moderne Arbeitswelt aussehen kann: 28 individuelle Arbeitszeitmodelle, Homeoffice-Möglichkeiten und flexible Lösungen, die sich an persönlichen Lebenssituationen orientieren. Geschäftsführerin Franziska Fischer beschreibt das Leitmotiv des Unternehmens so: „Wir müssen das Unternehmen an die Menschen anpassen – nicht umgekehrt.“ Dabei betont sie die gelebte Offenheit im Unternehmen: Mitarbeitende können individuelle Lösungen ansprechen, wenn berufliche und familiäre Anforderungen kollidieren. Es gehe darum, Männern und Frauen zu ermöglichen, gute Eltern und gute Führungskräfte zu sein – ohne schlechtes Gewissen und ohne strukturelle Hindernisse. Auch dieses flexible Führungsverständnis überzeugte die Jury: Zwei der vier weiblichen Führungskräfte arbeiten erfolgreich in Teilzeit. 


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