M.O.W.
"Ganz nah am Markt"

Andreas Reibchen, Maximilian Richter, Bernd Schäfereien und Kaja Möller (von links) bei der Pressekonferenz. Foto: Gerald Schultheiß

Die M.O.W. ist in diesem Jahr mit einer Rekordbeteiligung am Standort Bad Salzuflen angetreten. „Wir gehen auf dieser M.O.W. optimistisch ans Business, mit dem Ziel, jetzt die richtigen Weichen zu stellen. Auf der M.O.W. nimmt die Möbelsaison 2023 Gestalt an“, so die Veranstalter bei der Pressekonferenz.

Gestalt in Form von Sortimenten, neuen Beschaffungsquellen, pfiffigen Marketingideen und innovativer Technik. Gestalt aber auch in Form von Partnerschaften und Zusammenarbeit. Die Hersteller könnten für viele Aufgabenstellungen Lösungen präsentieren, im aktuellen Kontext sei jedoch vor allem auch das Miteinander zwischen Handel und Industrie gefragt. Da komme die M.O.W. genau zum richtigen Zeitpunkt. Als Messe vermittele sie zwischen Herstellern und Händlern und biete den Raum für Begegnung, Austausch und Kommunikation, Präsentation und Positionierung, Innovation und Order. „Die Branche braucht das Instrument Messe gerade jetzt für ein erfolgreiches Business, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern. Das spüren Sie hier überall auf den Gängen und in den Hallen.“

Die M.O.W. wirke quasi als Kurator für die Branche und baue mit der Messe die Brücke zwischen Angebot und Nachfrage. „Dabei bewegen wir uns immer ganz nah am Markt. Um möglichst kurze Beschaffungswege für eine schnellere Lieferfähigkeit aufzuzeigen, haben wir uns bei der Ausstellerakquise in diesem Jahr verstärkt auf Europa konzentriert.“

Viele namhafte Neuaussteller hätten die Verlässlichkeit der letzten Jahre mit einer Beteiligung honoriert. „Wir haben hier Aussteller aus 41 Nationen – vom bewährten Stammlieferanten bis zum Newcomer, vom trendigen Label bis zum internationalen Big Player für alle Warengruppen.“

Die M.O.W. 2022 zählt insgesamt 510 Aussteller aus 41 Nationen gegenüber 405 Ausstellern aus 30 Nationen im vergangenen Jahr. Über 60% der Aussteller kommen diesmal aus dem Ausland. Nach Deutschland sind in diesem Jahr Polen, die Türkei, die Niederlande, Dänemark, Italien, Frankreich und die Ukraine am stärksten vertreten. Außerdem gibt es Gemeinschaftsstände aus der Türkei (Halle 6), Bosnien-Herzegowina und Rumänien (Halle 5). Darüber hinaus sind in der Halle 22.2 die führenden JuWo/SB-Anbieter aus Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Österreich, Polen, Schweden, Serbien und Spanien anzutreffen. Die gesamte Fläche der 85.000 qm Ausstellung im Messezentrum Bad Salzuflen ist voll belegt, alle 17 Hallen sind komplett gefüllt.

Die M.O.W. hat nach eigener Aussage alle Schwerpunkte und Sortimentsbereiche mit neuen Ausstellern verstärkt. „Vor allem bei Polstermöbeln, im Schlafen wie im Wohnen, bei Tisch und Stuhl, im Speisen, im Home Office, für Kind und Jugend, Bad und Diele sowie bei den Fachsortimenten & Wohnaccessoires präsentieren wir unseren Einkäufern lieferfähige, leistungsstarke europäische Lieferanten, mit denen alle Möbelvertriebsformen Business machen können.“

In der Tendenz rechnet die M.O.W. mit einem höheren Besuch, vor allem aus dem Ausland, als Ergebnis der gesteigerten Internationalität der Aussteller, die ihre Kunden mitziehen und als Folge der gelockerten Corona-Regeln in allen Ländern. Letztes Jahr kamen die Besucher aus 54 Ländern.


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