Maisons du Monde
Verzeichnet starken Umsatzrückgang
Vertou (Frankreich). Der französische Möbelhändler Maisons du Monde musste im vierten Quartal 2024 einen bereinigten Umsatzrückgang von minus 9,5% hinnehmen. Das Unternehmen erwirtschaftete 286 Mio. Euro im Vergleich zu 315,9 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der GMV der gesamten Unternehmensgruppe beläuft sich auf 329,2 Mio. Euro, was einen Rückgang von minus 10,7% bedeutet.
Der Umsatz mit Dekorationsartikeln belief sich auf 191,5 Mio Euro, was einem Rückgang von 11,2% entspricht. Der Umsatz mit Möbeln ging mit 9,3% etwas weniger stark zurück. Die Online-Umsätze beliefen sich auf 70,4 Mio. Euro und sanken damit um 10,7%. Dies ist laut eigener Aussage hauptsächlich die Folge eines geringeren Traffics, der zum Teil mit den gesunkenen SEA-Investitionen zusammenhängt. Der Rückgang wurde teilweise durch einen Anstieg des organischen Traffics (SEO) ausgeglichen, der durch Werbekampagnen und das Treueprogramm unterstützt wurde. Die Konversionsraten verbesserten sich jedoch. Der Marktplatz verzeichnete ein Umsatzwachstum in allen aktiven Regionen.
Der Umsatz in den Geschäften ging um 10,5% zurück (flächenbereinigt -8,1%). Werbekampagnen, Sonderveranstaltungen im Zusammenhang mit der Wiedereröffnung von Geschäften und die im Rahmen des Treueprogramms organisierten Privilege Days erhöhten laut Maisons du Monde den Bekanntheitsgrad der Marke und die Kundenbindung. Trotz geringerer Besucherzahlen sollen eine bessere Produktverfügbarkeit und gezielte Werbekampagnen wie das Black Friday- und Weihnachtsgeschäft zur Verbesserung der Konversionsraten beigetragen haben.
Der Umsatz in Frankreich sank im vierten Quartal um 11,6%, während der internationale Umsatz um 9,1% zurückging. Für das Gesamtjahr zeigten laut eigener Aussage sowohl der französische als auch der internationale Umsatz ähnliche Trends.
Im Laufe des Quartals hat Maisons du Monde die Renovierung von 43 Geschäften abgeschlossen, darunter zwei mit einem speziellen Konzept für Einkaufszentren. Mit diesen Renovierungen stieg die Gesamtzahl der renovierten oder neu konzipierten Geschäfte bis Ende Dezember 2024 auf 63. Bereinigt um die vorübergehende Schließung von Geschäften aufgrund von Renovierungsarbeiten fiel der Umsatzrückgang des Filialnetzes mit 7,2% moderater aus.