Matratzenverband
Deutliches Minus bei Heimtextilien und Matratzen

Der Umsatzverlust der Matratzenhersteller erstreckt sich über die Warengruppen und nahezu alle Technologogien. Foto: Kompetenzzentrum Textil und Sonnenschutz

Das Geschäftsjahr 2025 stand für die Unternehmen der deutschen Textil- und Matratzenindustrie einmal mehr unter dem Zeichen der anhaltenden wirtschaftlichen Krise. „Die Geschäftslage hat sich gegenüber dem Vorjahr nochmal deutlich verschlechtert und die Unternehmen in eine prekäre Lage gebracht“, teilt das Kompetenzzentrum Textil und Sonnenschutz mit, das Netzwerk der entsprechenden Industrieverbände wie dem Fachverband der Matratzenindustrie.

Die Matratzenhersteller haben für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatzverlust von -5,1 % zu beklagen, der sich über die Warengruppen und nahezu alle Technologogien erstreckt. Nischenprodukt Bonnell ist dabei größter Verlierer. Lediglich Schaum (+1,1 %) und Sonstige (+5,6 %) lagen über dem Vorjahr.

Die Hersteller von Heimtextilien haben demnach für das Geschäftsjahr 2025 einen Rückgang bei Umsatz und Absatz in den Sparten Bettwaren und Möbelbezugsstoffe/ Deko-/Gardinenstoffe zu beklagen. Bei Bettwaren liegt das Minus bei Umsatz und Absatz jeweils bei -6,3 %. Möbel-, Deko-/Gardinenstoffen vermelden ein Umsatzminus von -12,4 % bei nur leicht rückläufiger Nachfrage (-0,3 %).


zum Seitenanfang

zurück