Meble Polska 2026
Internationaler Branchentreffpunkt
Posen (Polen). Die diesjährige Ausgabe der Meble Polska, die vom 24. bis 26. Februar in Posen stattfand, unterstrich ihre Stellung als internationaler Branchentreffpunkt. Insgesamt nahmen 15.266 Besucher aus 73 Ländern an der Veranstaltung teil. Auf rund 60.000 qm präsentierten knapp 400 Aussteller ihre Neuheiten.
Die Messe in Posen, die traditionell die europäische Einkaufssaison für die Möbelindustrie eröffnet, wurde erneut zum Treffpunkt des globalen Möbelhandels mit einem breiten Angebot von Herstellern. In diesem Jahr kamen laut den Veranstaltern 62% der Besucher aus dem Ausland.
Wie in den Vorjahren kam die größte ausländische Besuchergruppe aus Deutschland, dem wichtigsten Handelspartner der polnischen Möbelindustrie, mit einem Anteil von 16,9% an den internationalen Besuchern. Insgesamt stieg die Zahl der deutschen Messebesucher um 5,3% im Vergleich zu Vorjahr an. Die nächstgrößten Gruppen kamen aus Tschechien (6,6%) und der Ukraine (6,5%). Zu den am stärksten vertretenen Märkten gehörten auch Litauen und Frankreich (jeweils 5,5%), gefolgt vom Vereinigten Königreich (5,1%), Rumänien und den Niederlanden (jeweils 4,9%), der Slowakei (4,4%) und Belgien (3,7%).
Im Vergleich zur Besucherstruktur des Vorjahres waren besonders deutliche Zuwächse bei den Besuchern aus der Tschechischen Republik (+46%) und der Slowakei (+31%) sowie aus Italien (19 %), Litauen (+12%) und dem Vereinigten Königreich (+11%) zu verzeichnen. Gleichzeitig kamen in diesem Jahr etwas weniger Besucher aus Belgien (-12%) und der Ukraine (-10%), was nur bestätigt, wie dynamisch sich die internationale Einkaufskarte der Möbelindustrie verändert.
Auch auf Seiten der Aussteller wuchs der Internationalisierungsgrad der Meble Polska weiter an: Unternehmen aus 22 Ländern nahmen an der Messe teil, darunter starke Ausstellerpräsenzen aus Frankreich, der Türkei, der Slowakei und China. Auch die ukrainischen Möbelhersteller bereiteten erneut eine nationale Ausstellung vor.
Zusätzlich zur Ausstellung bot die Veranstaltung erneut ein umfangreiches Rahmenprogramm: Die zahlreichen Vorträge konzentrierten sich auf die wichtigsten Herausforderungen und Entwicklungsrichtungen für die Branche: Online-Verkäufe und der Aufbau eines Wettbewerbsvorteils im E-Commerce ohne „Preiskampf“, internationale Expansion (einschließlich grenzüberschreitender Verkäufe und Marktplätze) sowie die wachsende Bedeutung von Compliance und Zertifizierung (einschließlich Produktsicherheit und Transparenz in der Lieferkette). Ergänzt wurde das Programm durch Themen rund um Designschutz und Kompetenzentwicklung – vom Aufbau moderner Teams bis hin zur effektiveren Nutzung von Messen zur Gewinnung von Kunden auf internationalen Märkten.
Einen umfangreichen Bericht über die Meble Polska 2026 finden Sie in der März-Ausgabe des MÖBELMARKT.