Microsoft
KI für die Warenverteilung

Futuristisch präsentiert sich Microsoft auf der EuroShop, die bis zum kommenden Donnerstag läuft. Foto: Microsoft

Die vorausschauende Analyse und Planung der Warenverteilung und -platzierung, das so genannte Verfahren der „Predictive Analytics“, ist eines der wichtigsten Einsatzgebiete von Künstlicher Intelligenz in deutschen Handelsunternehmen.

Das zeigt eine Umfrage für das Whitepaper „KI im Store“, das Microsoft und das EHI Retail Institute zur EuroShop 2020 veröffentlichten. Durch Investitionen in den vergangenen Jahren sieht sich der Handel in diesem Bereich bereits gut aufgestellt. „Mithilfe innovativer Lösungen sind Handelsunternehmen schon heute in der Lage, das Optimum aus digitalem und In-Store-Kauferlebnis zu kombinieren. Und genau hier spielt auch KI ihre Stärken aus: Mit ihr können Händler Daten aus den verschiedenen Vertriebskanälen analysieren und intelligente Prognosen erstellen, die den befragten Entscheidern unserer Studie besonders wichtig sind. Zu bedenken ist dabei jedoch, dass sich KI nur dann rechnet, wenn sie möglichst breit – idealerweise über mehrere Prozesse hinweg – eingesetzt wird“, kommentiert Xenia Giese, Industry Executive Retail & Consumer Goods bei Microsoft Deutschland und Co-Autorin der Studie.

Neben „Predictive Analytics“ wird auch das Potenzial aus Verknüpfung von Online- und stationärem Handel sowie von smarten Sprachassistenten besonders hoch eingeschätzt. Bei der Frage nach KI-gesteuerter Preisgestaltung ist der deutsche Handel jedoch zwiegespalten, ein Teil begrüßt das „Dynamic Pricing“, während es der andere Teil ablehnt, da nicht alle Sortimente dafür geeignet sind.

Auf der EuroShop 2020 bis zum 20. Februar in Düsseldorf stellt Microsoft 18 Showcases für den Handel aus. Sie können auf dem Stand in Halle 6/G24 begutachtet und diskutiert werden.


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