Migros
Vier Firmen im Verkaufsregal

Foto: Migros

Die Migros-Gruppe will verstärkt in ihr strategisches Kerngeschäft und den Online-Handel investieren. Im Rahmen der regelmäßigen Portfolio-Überprüfung sucht sie deshalb für ihre Tochterunternehmen Globus, Gries Deco Gruppe (Depot), Interio und m-way neue Eigentümer, welche die Basis für eine erfolgreiche Weiterentwicklung dieser Unternehmen mitbringen. Die Verwaltung des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB) hat entschieden, die entsprechenden Verkaufsprozesse einzuleiten. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor, die am gestrigen Donnerstag, den 27. Juni, veröffentlicht wurde.

Die Migros habe die betreffenden Unternehmen in den letzten Jahren im anspruchsvollen Marktumfeld weiterentwickelt, so dass diese gut positioniert und für die Zukunft gerüstet seien. Gleichzeitig sei jedoch die Synergien mit dem Migros-Kerngeschäft eher gering. „Unsere fundierten Analysen haben gezeigt, dass diese Unternehmen ausserhalb der Migros-Gruppe bessere Erfolgsaussichten haben. Die Migros ist heute nicht mehr die beste Eigentümerin“, sagt dazu Fabrice Zumbrunnen, Präsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass wir starke neue Eigentümer finden, welche über die Basis und das Know-how für die erfolgreiche Weiterentwicklung der Unternehmen verfügen.“

Die Migros-Gruppe schärfe damit ihren strategischen Fokus und setze auf eine verstärkte Profilierung im Kerngeschäft, den Ausbau des Convenience-Segments, der digitalen Vertriebskanäle und des Gesundheitsbereichs sowie die Weiterentwicklung der Fachmärkte Do it + Garden, Obi, melectronics, micasa, SportXX und Bike World. In diesem Zusammenhang prüfe die Migros regelmässig die Zusammensetzung ihres Portfolios auf Akquisitionen und mögliche Verkäufe. In den letzten Monaten habe die Portfolio-Überprüfung gezeigt, dass die Migros für die erfolgreiche Zukunft verschiedener Tochterunternehmen im stationären Non-Food Bereich bessere Eigentümer sieht. Zudem wolle sie Mittel freisetzen, um verstärkt in ihre strategischen Geschäftsfelder investieren zu können.

Der Verkaufsprozess von der Einleitung bis zu einem allfälligen Abschluss werde je nach Unternehmen längere Zeit in Anspruch nehmen. In dieser Zeit seien für die Mitarbeitenden und Kunden der Unternehmen keine wesentlichen Änderungen zu erwarten – die eingeschlagene strategische Ausrichtung werde unverändert weiterverfolgt.


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