Möbel Schweiz
Neuer Dachverband avisiert

News von der imm 2020
Kurt Frischknecht, Verband Schweizer Möbelhandel und -industrie „möbelschweiz“. Foto: Barbara Rinderknecht/ Möbel Schweiz

Möbel Schweiz, Verband Schweizer Möbelhandel und -industrie, besteht nunmehr seit sieben Jahren als repräsentativer Einrichtungsverband der Schweizer Möbelbranche. Wie Kurt Frischknecht, Verbandsschef Möbel Schweiz auf der imm mitteilte, wird ein neuer Dachverband zusammen mit Interieur Suisse geplant. Bei der Mitgliederversammlung am 11. Mai in Bern wird die Fusion voraussichtlich verabschiedet, schätzt Frischknecht. Der neue Name soll „Einrichten Schweiz“ lauten.

Derzeit sind in der Schweizer Möbelbranche rund 3.500 Arbeitnehmer bei circa 100 Herstellern beschäftigt. Dabei liegt die Inlandsproduktion bei nur 30%, während der Import 70% ausmacht. Der Umsatz im Jahr 2019 ist geringfügig – um 0,1% - auf 3,8 Mrd. CHF gesunken.

Angestrebt wird laut Verband eine klare Profilierung der Schweizer Möbelbranche, begleitet von mehr Sichtbarkeit im Web. Dabei soll das Thema „Swiss-Made“ verstärkt in den Fokus rücken. Eine weitere Auslagerung der Produktion in das Ausland ist zu erwarten. Generell erwartet Frischknecht für das Jahr 2029 einen ähnlichen Verlauf wie im Vorjahr.


zum Seitenanfang

zurück